The Autumns Regret

Wenn eine Band noch recht jung ist (und jene, die ihr angehören ebenfalls) , obendrein noch so interessante Musik abliefert, kann man schon mal recht schnell in Erstaunen versetzt werden. So geschehen bei The Autumn`s Regret aus dem Ruhrgebiet. Völlig unbekümmert vermischen sie verschiedene Stile von Metal über Hardcore bis Alternative zu einer Einheit und brüten dabei Songs heraus, die an Eigenständigkeit und ihresgleichen suchen. Wenn man bedenkt, das die Jungs auch schon recht fleißig Tourerfahrungen sammeln konnten, dürften wohl die Weichen für die Zukunft gestellt sein!
 
Dark Feather Ausgabe 1

Hallo Autumns Regret! Ich bitte auch Euch zuerst den Lesern gegenüber um eine kurze Vorstellung ?

Hey, wir sind The Autumns Regret, eine fünfköpfige Metal-Rock-Band aus dem Herzen des schönen Ruhrgebiets, genauer gesagt kommen wir allesamt aus Bottrop. Wie kam es zur Entstehung des Bandnamens? Naja, wie es denn mal so ist, fängt man an seine ersten Songs zu schreiben und gelangt dann natürlich irgendwann mal zu dem Punkt, an dem man sich für einen Namen entscheiden muss. Wir entschieden uns, auch noch passend zur Gründungsjahreszeit für den Namen „The Autumns Regret“, inspiriert durch ein Gedicht namens „Das Bedauern des Herbstes“, dass einer von uns im Internet fand.

The Autumns Regret

Eure aktuelle EP „At Least We`re Human“ bringt dem Zuhörer eine gelungene Mischung aus geballter Härte und eingängigen Melodien. Wer und was inspiriert Euch beim Songwriting?
Jeder Einzelne von uns bringt natürlich seinen Musikgeschmack mit in die Band. Dieser Geschmack reicht vom Indie bis zum Death-Metal und ich denke, das hört man teilweise stark heraus. Gerade über die letzten 3 Jahre haben wir uns natürlich stetig weiter entwickelt und Erfahrungen gesammelt. Die Zusammenarbeit mit unserem Produzenten hat uns natürlich auch neue Möglichkeiten und mehr Erfahrung gebracht, die wir heutzutage besser umsetzen können als noch zuvor.

Ihr seid noch eine recht junge Band, wann habt Ihr angefangen mit der Musik?
Gegründet haben wir uns im Jahr 2005. Mit der Musik selbst haben wir alle unterschiedlich angefangen. Dies geht zum Teil bis ins Jahr 2000 zurück.

Wer hatte die Idee zum äußerst interessanten Coverartwork zu Eurer aktuellen EP?
Durch eine befreundete Band namens Callejon, erfuhren wir das Basti, der Sänger der Band, Cover, Shirts und mehr designed. So kamen wir alle zu dem Entschluss, dass gerade er der Richtige für die Umsetzung des Covers ist. Wir wollten eben eine gelungene Aussage des Namens „At least we..re Human“!

Welche Kernaussage trifft „At Least We`re Human“?

Im Allgemeinen behandeln die Texte zwischenmenschliche Beziehungen. Es geht teilweise um Selbstzweifel, die einen täglich begleiten, Liebe, Freude, aber auch Hass und Ungerechtigkeiten.

Auf dem Live-Sektor seid Ihr schon erstaunlich aktiv! Wie waren speziell Eure ersten Tour-Erfahrungen?

Super! Wir haben auf beiden Touren positive Resonanzen bekommen und das ist natürlich das wichtigste. Auf Tour zu gehen war nochmal eine ganz neue Sache für uns. Ab und zu am Wochenende Shows zu spielen ist das eine und macht wirklich super Spaß! Aber jeden Abend für ein oder zwei Wochen auf der Bühne zu stehen geht schon ganz schön an die Substanz! Das heißt nicht, dass es weniger Spaß macht, aber nach einigen Tagen ist man oft schon sehr ausgelaugt. Wichtig ist beim touren besonders, das man mit Bands unterwegs ist, mit denen man sich gut versteht! Das war bei uns jetzt zweimal im allerhöchsten Maße der Fall. Nicht zuletzt ist es auch einfach super, jeden Tag neue Leute zu treffen und viele Städte zu sehen!

Wo kann man Euch denn dieses Jahr noch sehen und hören und was steht in naher Zukunft sonst noch bei Euch auf dem Plan?

Im Moment ist es ein wenig schwierig sich live zu zeigen. Wir arbeiten gerade an neuem Material für unsere erste Full-Length und haben diesbezüglich gerade 4 brandneue Tracks zu Promozwecken aufgenommen.. Wir haben Partner gefunden, die uns sehr unterstützen und im Bereich Label und Verlag gerade enorm helfen. Deswegen bleibt abzuwarten wo uns das neue Album hinbringen wird.

Und zum Abschluss die 3 Standardfragen vom Dark Feather: Wie seht ihr die Entwicklung für Bands speziell in Subkulturen wie z.B. der Metalszene?

Jedem sollte mittlerweile klar sein, dass es immer schwieriger wird in dieser Szene etwas Neues zu fabrizieren, etwas, was es zuvor noch nicht gab. Jedoch hat es eine Band nicht nur schwer aufgrund mangelnder Individualität. Das schwierige ist ein gutes Gesamtpaket abzugeben, da muss alles stimmen, von der Crew über die Bühnenausstrahlung bis zu dem Verhältnis untereinander.

Welche Vor- und/oder Nachteile seht ihr in großen Webcommunities wie z.B. myspace?

Webcommunities sind schlichtweg die Visitenkarten moderner Bands. Sie haben teilweise sogar die Homepages abgelöst, die ja früher gehegt und gepflegt wurden. Über solche Communities ist es für Bands sehr gut möglich, Werbung für Auftritte zu machen und durch ein tolles Design aufzufallen. Es vereinfacht vor allem seine Musik schnellstmöglich an die Leute zu bringen.

Was waren bei Euch die bisher positivsten, schrägsten und was die schlechtesten Erfahrungen in der Musikwelt?

Naja, was wirklich Schlimmes und Negatives ist uns bisher in der Musikwelt noch nicht widerfahren. Natürlich gibt’s ab und zu kleinere Rückschläge. Unser kleiner Schreihals Luke hat letzte Woche seinen Ausstieg angekündigt, aber für Nachwuchs ist schon gesorgt. Eine positive Erfahrung ist dann wohl unser Produzent und Manager, Dominic Paraskevopoulos, der mittlerweile zu sowas wie einem Papa für uns geworden ist Einem modernen Papa, hier darf jedoch nicht mehr verraten werden. Schräge Erlebnisse?... Puuuh da fallen uns eine Menge ein. Anfangen würden wir mit den Jungs von "Blonk", eine Dessauer Band, die mit auf unserer ersten Tour 2007 waren. Man erinnert sich gerne an lustige Momente, die halt so auf Tour passieren. Aber ganz nach dem Motto: „What happens on tour, stays on tour“, werden wir dies nicht weiter ausarbeiten ;)

 

 

visit: www.theautumnsregret.com

 

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