Welche Kernaussage trifft „At Least We`re Human“?
Im Allgemeinen behandeln die Texte zwischenmenschliche Beziehungen. Es geht teilweise um Selbstzweifel, die einen täglich begleiten, Liebe, Freude, aber auch Hass und Ungerechtigkeiten.
Auf dem Live-Sektor seid Ihr schon erstaunlich aktiv! Wie waren speziell Eure ersten Tour-Erfahrungen?
Super! Wir haben auf beiden Touren positive Resonanzen bekommen und das ist natürlich das wichtigste. Auf Tour zu gehen war nochmal eine ganz neue Sache für uns. Ab und zu am Wochenende Shows zu spielen ist das eine und macht wirklich super Spaß! Aber jeden Abend für ein oder zwei Wochen auf der Bühne zu stehen geht schon ganz schön an die Substanz! Das heißt nicht, dass es weniger Spaß macht, aber nach einigen Tagen ist man oft schon sehr ausgelaugt. Wichtig ist beim touren besonders, das man mit Bands unterwegs ist, mit denen man sich gut versteht! Das war bei uns jetzt zweimal im allerhöchsten Maße der Fall. Nicht zuletzt ist es auch einfach super, jeden Tag neue Leute zu treffen und viele Städte zu sehen!
Wo kann man Euch denn dieses Jahr noch sehen und hören und was steht in naher Zukunft sonst noch bei Euch auf dem Plan?
Im Moment ist es ein wenig schwierig sich live zu zeigen. Wir arbeiten gerade an neuem Material für unsere erste Full-Length und haben diesbezüglich gerade 4 brandneue Tracks zu Promozwecken aufgenommen.. Wir haben Partner gefunden, die uns sehr unterstützen und im Bereich Label und Verlag gerade enorm helfen. Deswegen bleibt abzuwarten wo uns das neue Album hinbringen wird.
Und zum Abschluss die 3 Standardfragen vom Dark Feather: Wie seht ihr die Entwicklung für Bands speziell in Subkulturen wie z.B. der Metalszene?
Jedem sollte mittlerweile klar sein, dass es immer schwieriger wird in dieser Szene etwas Neues zu fabrizieren, etwas, was es zuvor noch nicht gab. Jedoch hat es eine Band nicht nur schwer aufgrund mangelnder Individualität. Das schwierige ist ein gutes Gesamtpaket abzugeben, da muss alles stimmen, von der Crew über die Bühnenausstrahlung bis zu dem Verhältnis untereinander.
Welche Vor- und/oder Nachteile seht ihr in großen Webcommunities wie z.B. myspace?
Webcommunities sind schlichtweg die Visitenkarten moderner Bands. Sie haben teilweise sogar die Homepages abgelöst, die ja früher gehegt und gepflegt wurden. Über solche Communities ist es für Bands sehr gut möglich, Werbung für Auftritte zu machen und durch ein tolles Design aufzufallen. Es vereinfacht vor allem seine Musik schnellstmöglich an die Leute zu bringen.
Was waren bei Euch die bisher positivsten, schrägsten und was die schlechtesten Erfahrungen in der Musikwelt?
Naja, was wirklich Schlimmes und Negatives ist uns bisher in der Musikwelt noch nicht widerfahren. Natürlich gibt’s ab und zu kleinere Rückschläge. Unser kleiner Schreihals Luke hat letzte Woche seinen Ausstieg angekündigt, aber für Nachwuchs ist schon gesorgt. Eine positive Erfahrung ist dann wohl unser Produzent und Manager, Dominic Paraskevopoulos, der mittlerweile zu sowas wie einem Papa für uns geworden ist Einem modernen Papa, hier darf jedoch nicht mehr verraten werden. Schräge Erlebnisse?... Puuuh da fallen uns eine Menge ein. Anfangen würden wir mit den Jungs von "Blonk", eine Dessauer Band, die mit auf unserer ersten Tour 2007 waren. Man erinnert sich gerne an lustige Momente, die halt so auf Tour passieren. Aber ganz nach dem Motto: „What happens on tour, stays on tour“, werden wir dies nicht weiter ausarbeiten ;)
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