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Vol.10 Schriftzug
 

 

Be Open Minded

Hallo Michael! Was war einst das einschneidende Erlebnis in Deinem Leben, Dich aktiv der Muse hinzugeben?

Ehrlich gesagt waren es bei mir 2 einschneidende Erlebnisse… als erstes war es in den frühen 70er Jahren die Dauerbeschallung durch meine älteren Geschwister mit Musik von Pink Floyd, Black Sabbath, Led Zeppelin, Deep Purple usw. , das erste Interesse war damit bereits in frühester Kindheit geweckt. Dann kam 1976 Rainbow’s „Rising“ Album heraus, für mich ein Meilenstein der Rockmusik. Drummer Cozy Powell beeindruckt mich bis heute, sowohl als Drummer als auch durch seine gesamte Professionalität. Leider verstarb er 1998 bei einem Verkehrsunfall… R.I.P. .

Wenn Du mit Deiner Musik auch die entferntesten Winkel des Planeten erreichen würdest, welche Botschaft würdest Du auf musikalischem Wege transportieren und der Menschheit nahe bringen?

Dieselbe die ich bisher schon in meinen Songs bearbeite…

 

 

Black Chameleon

Welche Vor- und/oder Nachteile siehst Du in der aktuellen Musikentwicklung: weg von physischen Tonträgern hin zu Downloadvertrieb?

Der Downloadvertrieb bietet dem Fan den Vorteil, einzelne Songs zum Kauf auswählen zu können. Die dazugehörenden Abspielgeräte bieten grenzenlose Mobilität ohne einen dicken Player am Hosengürtel mit sich schleppen zu müssen, wie es früher bei den mobilen CD Playern der Fall war. Für einen echten Musikliebhaber ist der physische Tonträger aber unersetzlich, insbesondere in der progressiven Rockmusik und ihren vielen interessanten Konzeptalben. Da gehören Cover und Texte einfach dazu. Ich denke,  beide Vertriebswege haben  ihre Daseinsberechtigung.

Wie wichtig sind Deiner Meinung nach Fan- und Undergroundzines für die Musikszene?

Enorm wichtig, da es den unbekannten Künstlern einen ersten Kontakt zu einer größeren Szene ermöglicht und somit einen Einstieg in selbige bietet, übrigens für beide Seiten – also sowohl für den Künstler als auch für den/die Macher des Fan- oder Undergroundzines. In den 80er Jahren war ich ja selbst 5 Jahre lang an einem Magazin beteiligt, das kann man mit den heutigen Vertriebs- und Kommunikationsmöglichkeiten gar nicht mehr vergleichen. Unsere Utensilien waren Telefon, Schreibmaschine, Schere und Klebestift… und ein täglich aus den Nähten platzender Briefkasten. Heute geht alles viel schneller… ich bin sicher keine Spaßbremse, aber manches geht mir zu schnell und zu einfach. Das kann hier und da zu Bequemlichkeit und Verlust der eigenen Wurzeln führen.

Mit wem würdest Du gerne einmal zusammen die Stage betreten oder im Studio sein?

Also, im Studio arbeite ich grundsätzlich alleine. On Stage sollten das Leute mit dem richtigen Feeling für meine Musik sein.

Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen, die letzten Worte gehören wie immer Dir!:

Zuerst einmal, herzlichen Dank für das bisherige Interesse an Black Chameleon und den guten Kontakt den wir pflegen. Neue Musik von mir wird noch eine Weile auf sich warten lassen, da ich ein paar größere Veränderungen vorhabe. Der Samplerbeitrag „Room Of Thoughts“ ist nur ein kleiner Schritt auf dem Weg zu neuen Ufern…
Support the Underground & be open minded!

 
Nion im Dark Feather: Ausgabe 2 und Ausgabe 7
Nion zuhause: www.blackchameleon.de

 

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