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Vol.10 Schriftzug
 

 

Der Way Of Life

Was war einst das einschneidende Erlebnis in Deinem Leben, Dich aktiv der Muse hinzugeben?

Ich habe von Kindesbeinen an Musik gemacht. Zunächst war ich  einfach nur fasziniert von Klängen und Melodien, später wurde daraus ein Way Of Life, den ich über Jahre hinweg auch ziemlich radikal durchzog. Mittlerweile achte ich allerdings auf mehr Balance in meinem Leben.

Mirrored In Secrecy

Wenn Ihr mit Eurer Musik auch die entferntesten Winkel des Planeten erreichen würdet, welche Botschaft würdet Ihr auf musikalischem Wege transportieren und der Menschheit nahe bringen?

Wir sind keine Band die Botschaften vermittelt. Wir erzählen hauptsächlich Geschichten über zwischenmenschliche oder intrapersonelle Konflikte. Basierend darauf, würde ich die Menschen motivieren sich diesen Konflikten zu stellen. Das meiste Leid auf der Welt entsteht durch verdrängte Probleme und deren Kompensation.

Welche Vor- und/oder Nachteile siehst Du in der aktuellen Musikentwicklung: weg von physischen Tonträgern hin zu Downloadvertrieb?

Als Konsument handhabe ich es so, dass ich mir nur noch auserwählte Alben auf Vinyl oder CD kaufe. Ansonsten picke ich mir über iTunes die Rosinen aus dem Rest heraus. Als Musiker bedauere ich diese Entwicklung. Downloads entwerten meiner Ansicht nach Musik und mindern die Bereitschaft sich mit ihr tiefer auseinanderzusetzen.

Wie wichtig sind Deiner Meinung nach Fan- und Undergroundzines für die Musikszene?

Bis Ende der 90er hatten Magazine einen großen Einfluss und eine gewisse Autorität in der Szene. Auch die kleinen Fanzines trugen einen wesentlichen Teil zur Meinungsbildung bei. Ich bin kein Freund von Online-Fanzines, da sie alle den gleichen ungefilterten Content bieten. Da stehe ich mehr auf das Konzept der Netlabels: Ausgewählte Perlen von Kennern für Kenner. Eine solche Bindung wünsche ich mir auch zwischen Fanzines und deren Lesern.

Mit wem würdet Ihr gerne einmal zusammen die Stage betreten oder im Studio sein?

Einen Wunsch haben wir uns ja bereits durch die Zusammenarbeit mit Mika Jussila vom Finnvox-Studio erfüllt. Die anderen Wünsche sind derzeit eher im Bereich des utopischen angesiedelt, zumal da jedes Bandmitglied andere Vorstellungen haben dürfte.

Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen, die letzten Worte gehören wie immer Euch!:

Wir danken dem Dark Feather für die Interview-Möglichkeit. Momentan dreht sich bei uns gerade das Besetzungs-Karusell, aber Herbst/Winter stehen wir wieder auf der Bühne und freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen. Stay tuned!

 
MIRRORED IN SECRECY im Dark Feather: Ausgabe 1
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