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Eves End
 
 
Dark Feather Ausgabe 11
Mit großartigen Melodien in der Düster-Rock Welt unterwegs
Die Dark Rocker von EVES END haben kürzlich nach ihrer Debüt-EP nun ihr erstes full-length album veröffentlicht, welches den Namen „Frozen Heart Philosophy" trägt. Großartige Melodien haben sie in ihrem Repertoire, die Spielfreude steht ihnen quasi in den Gesichtern geschrieben. Diese Band ist definitiv eine Bereicherung für den Underground und soviel steht fest, sie gehen ihren Weg und lassen sich nicht beirren - und das ist verdammt gut so!..

Hallo und herzlich willkommen beim Dark Feather! Für die, die Euch noch nicht kennen, wer und was steckt hinter Eves End?

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Eves End sind Norman Bites (Gitarre), Bsquared (Drums), Danny Death (Bass), DeadGentleman (Keyboards) und Florian Grey (Vocals)
Hinter Eves End steckt, wenn man das kategorisieren müsste eigentlich Synthie/Wave/ DarkRock mit Metal, Gothic und Glamrockelementen. Wir sind alle Fans von catchy und grossen Melodien, aber auch harter und düsterer Musik. Mit ein wenig Melancholie und Rock´n Roll wollen wir alles unsicher machen was so kommt.
Teilweise kennen wir uns schon seit der Kindheit und dann noch seiner größten Leidenschaft frönen, was gibt es schöneres?

Ihr habt vor kurzem Euer Album „Frozen Heart Philosophy“ released, Glückwunsch dazu! Wie waren die Reaktionen dazu bisher, seid Ihr zufrieden?

Vielen Dank :-). Die Reaktionen sind von Hörern und Fans super und wir erreichen immer mehr Leute, was großartig ist und uns anstachelt immer weiter zu machen.
In Bezug auf Kritiker gibts da ja immer geteilte Meinungen, die einen, die es geil finden und welche die es hassen, damit muss man sich abfinden, daher fallen viele Reviews auch so unterschiedlich aus. Das ist eigentlich ganz interessant weil es echt so viele verschiedene Meinungen gibt, jedoch sollte man sich nicht zu sehr davon beeinflussen lassen, da wir sowieso weiter unser Ding machen. Man darf jedenfalls nicht vergessen, wir haben „Frozen Heart Philosophy“ fast in kompletter Eigenregie produziert und wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden und es ist toll endlich ein Gesicht nach draußen zu bekommen und vor Allem seine eigene Platte in der Hand zu halten, für die man so hart gearbeitet hat.

 

Eure Musik ist sehr eingängig und bietet eine interessante Variante des Dark Rock. Stand Sound und Stil eigentlich schon von Beginn an fest?

Das war fifty / fifty, da sich der Stil ja eben aus den eigenen Musikvorlieben ergibt und als wir anfingen, haben sich doch eben unsere Einflüsse gezeigt, was alles Andere als schlecht ist, denn man sollte nicht so tun als ob man das Rad neu erfinden möchte, es war alles schon mal in irgendeiner Form da, wir haben nur dem ganzen eine eigene Note gegeben oder versuchen es und salutieren vor unseren Rock´nRoll Göttern. :-)
Musik sollte immer interessant, mitreissend sein und Gefühle hervorrufen, ruhige sowie aufwühlende die einen nicht mehr loslassen, das ist es was wir versuchen zu machen.

 

Ihr habt Euch bereits mit Szenegrößen wie Tarja Turunen oder Doro Pesch die Bühne geteilt. Wie kam es zu den Supportgigs und welche Erfahrungen habt Ihr daraus mitgenommen?

Wir hatten das Glück an einem Band-Contest mitmachen zu dürfen und gewannen  diesen dann auch ganz unerwartet. Der Gewinn war unter Anderem mit Doro auf einem Festival zu spielen und bei Tarja kam ein Booker auf uns zu, der uns diesen Gig angeboten hat, worauf wir sofort zusagten.
Eine Erfahrung ist ganz klar, dass Luxus nicht bedeutet mit Kohle um sich zu schmeißen oder zu verdienen, es bedeutet vielmehr einfach Profis zu haben, die einem das Equipment vor dem Gig aufbauen und danach wieder abbauen, wir haben noch nen langen Weg vor uns... ;)
Tarja haben wir als sehr nette, ruhige Frau kennengelernt, die uns Tipps gab und vor allem Flo Grey ein Kompliment für seine Stimme ausgesprochen hat. Das war großartig.

Kommen wir noch mal auf Euren aktuellen Output zurück, was ist Eurer Meinung nach der größte Schritt von  „Frozen Heart Philosophy“ rückblickend auf Eure Debüt EP „Deadend: Hope“?

Der erste größere Schritt war, aus Eves End eine Band zu machen, da es vorher eher ein Projekt mit verschiedenen Musikern war und wir mit damit dem ganzen ein Gesicht geben. Da war Dead End: Hope eher eine progressive Platte mit vielen poppigen und „gotischen“ Elementen. Wir haben einige der Songs noch mal überarbeitet damit sie  besser ins Bandgewand passen und einen Anschluss zu den neueren Songs auf „Frozen Heart Philosophy“ bilden.
Der zweite war an „Frozen Heart Philosophy“ zu arbeiten und zu veröffentlichen, da wir dadurch beinahe komplett Pleite waren. Es war echt eine harte Zeit, die wir aber um nichts in der Welt eintauschen würden, sie hat uns soviel gebracht, vor Allem das die Band stärker zusammen gewachsen ist und zusammen noch wächst.

 

Wie vertreibt Ihr Eure Musik, ein zugkräftiges Label ist erstaunlicherweise scheinbar noch nicht auf Euch aufmerksam geworden oder liegt das auch gar nicht in Eurem Interesse(?), hat ja schließlich alles - vor allem in der heutigen Zeit -  seine Vor- und Nachteile.

Ja bisher ist noch kein Label an uns heran getreten, in unserem Interesse liegt das natürlich, da man mit einem Label ganz andere Möglichkeiten hat. Sicher, alles hat seine Vor – und Nachteile, aber wenn alles passt und man Hand in Hand arbeiten könnte, stünde dem nichts im Wege. Vielleicht liest das ja gerade der ein oder andere Labelchef... „Kommt raus, kommt raus, wo immer Ihr auch seid“ ... ;)

 

Wie geht es jetzt weiter nach der Albumveröffentlichung, was steht demnächst bei Euch an?

Wir planen gerade eine Tour quer durch die Clubs Deutschlands, mehr kann aber noch nicht gesagt werden, da muss man immer mal auf www.evesend.de oder bei unserem myspace – Profil reinschauen oder gar uns adden. Da gibt’s immer die heißen News.

Abschließend unsere beliebte Standardfrage vom Dark Feather: Was waren bei Euch die bisher positivsten, schrägsten und was die schlechtesten Erfahrungen in der Musikwelt?

Oh da gibst einige, die eine von der After Show Party mit Lacrimas Profundere und den 69 Eyes in Frankfurt, nach deren Gig, bei der sich gerade Norman mit Jussi69 bestens verstanden hat, haben irgendwann sogar Ohrringe getauscht und Olli von Lacrimas Ahoibrause mit Bier aus der Arschtasche von Florian Grey getrunken hat... Das sind Schöne Seiten aber die schlechteste Erfahrung war der Einbruch in unser Studio eine Woche vor Albumrelease und bei dem sämtliche Instrumente gestohlen wurden, da fragt man sich wirklich für was man das alles macht.
Die Bestätigung oder vielmehr das Feedback der Leute da draußen, hat uns jedenfalls nach der Release den Glauben zurück gebracht!

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Ich bedanke mich für dieses Interview, die letzten Worte gehören dem Künstler! :

Der Dank liegt ganz bei uns für das Interesse und die Aufmerksamkeit! And don´t forget „Celebrating Dark Rock“, we just started

Eves End

visit: www.evesend.de

 

 

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