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Szene-Story:

Das Darxity in Leipzig

 
Dark Feather Ausgabe 11
Ein fester Bestandteil in der Szene mit Kundennähe

Wer einmal das DARXITY im Herzen Leipzigs betreten hat, dem wird sofort die besondere persönliche Atmosphäre bewußt, die sich in jenem Store ausbreitet. Mit viel Liebe zum Detail haben die Inhaber Ronny Weck und Diana Kaminski ihren Shop eingerichtet, der den Besucher eine gelungene Mischung aus Ästhetik, vielfältiges Angebot und Qualität offenbart. Mittlerweile über zwei Jahre am Bestehen hat sich das Darxity längst seinen festen Platz in Leipzig gesichert. Und nicht nur in Leipzig, kommen doch viele Kunden auch von ausserhalb extra wegen jenem Szeneladen in die Gothic-Metropole. Mit ihrem Online-Shop gar versorgen sie die Merchandise-Szenebedürfnisse bis ins Ausland. Ein Store, der sich im stetigen Progress befindet, dabei kontinuierlich wächst und das schönste daran: nichts an seinem sympathischen und kundennahen Flair verliert...

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Hallo Ronny, hallo Diana! Schön, dass Ihr Euch für’s Dark Feather Zeit genommen habt! Ihr seid die Inhaber des Darxity im Herzen Leipzigs. Wie lange tragt Ihr diese Idee eigentlich schon in Euch, wie lange dauerte letztendlich die Umsetzung jener?

Ronny: Prinzipiell hatte ich diese Idee schon seit meiner frühen Jugend. Zunächst startete ich mit einigen Communities wie DarXity.com. Dadurch lernte ich Menschen kennen, welche mich in meinem Vorhaben bestärkten und mir teilweise auch bei der Verwirklichung meines Traumes halfen. Letztendlich dauerte die eigentliche Gründung des Geschäftes nur ein halbes Jahr. Am 05.04.2008 war dann die Eröffnung von DarXity - Gothic Store.
Zu meinem Glück lernte ich kurz danach Diana kennen, welche von der Geschäftsidee total begeistert war und sich mit integrieren wollte. Seit August 2008 sind wir nun ein gemeinsames Team.

 

 

Und nun gibt es Euren Gothic Store mittlerweile bereits seit mehr als 2 Jahren, man kann sagen Ihr seid in der Szene Leipzigs fest etabliert, oder wie seht Ihr das aus Eurer Sicht?

Diana: Ja, auch wenn der Weg bis hierher sehr steinig und mit sehr viel harter Arbeit verbunden war.  Wer unseren Shop seit Anbeginn kennt konnte die Entwicklung im Innendesign des Ladens sehr gut mitverfolgen, denn damit waren wir anfangs noch nicht so richtig zufrieden. Aber da hat sich im Laufe der Zeit einiges getan und DarXity hat jetzt ein ganz eigenes Gesicht, dass sich von allen anderen Szeneläden Leipzigs abhebt. Mittlerweile haben wir wirklich sehr viele Stammkunden und es werden täglich mehr, unser Online-Shop ist seit Mitte letzten Jahres aktiv und unser Warensortiment wurde extrem erweitert. Wir sind mit Sicherheit ein fester Bestandteil der Szene Leipzigs geworden.

 

Aber auch über die Leipziger Szene hinaus habt Ihr Euch längst einen Namen gemacht, und dazu hat nicht nur das WGT beigetragen. Immerhin habt Ihr Euren Shop vor geraumer Zeit auch online ausgeweitet. War es von Anfang an geplant, mehrgleisig zu fahren oder hat das die ganz natürliche Entwicklung mit sich gebracht?

Ronny: Beides! Einerseits war ein Online-Shop von Anfang an geplant, andererseits war es auch notwendig, denn durch das WGT haben wir sehr viel auswärtige und internationale Kundschaft gewonnen, welche unsere Angebote auch von zu Hause aus nutzen wollen.

 

Auffallend ist, dass Ihr stets ein sehr gutes Verhältnis von Preis zu Qualität im Angebot habt. Habt Ihr da eine Art „Geheimrezept“ in Form von Großhändlern und Zulieferern?

Ronny: Wir haben persönlich einen hohen Anspruch an Qualität. Da kam es auch schon vor, dass wir uns von Händlern  wieder getrennt haben, weil deren Ware diesem nicht stand hielt. Schlechte Qualität bringt ja auch einen schlechten Ruf mit sich. Unsere Preise versuchen wir so angenehm  wie möglich zu gestalten, das war von Anfang an Bestandteil des Konzepts von DarXity. Wir kommen selbst aus der Szene und wissen, dass da viele nicht sehr viel Geld zur Verfügung haben.

 

Jedoch kein Shop läuft ohne einen anspruchsvollen Kundenservice, auch in der Szene nicht. Und genau da setzt Ihr, wie Erfahrungen belegen, hohe Maßstäbe an. Da kommt es vor das Ihr auch schnell und flexibel auf Nachbestellungen reagiert, wenn zum Beispiel die richtige Größe des Kunden nicht vorhanden ist, obwohl Ihr gerade erst eine Großbestellung reinbekommen habt. Für große Kaufhäuser sicherlich alltäglich, in Szene-Stores alles anders als normal. Wie wichtig ist Euch jene Nähe zum Kunden?

Diana: Das stimmt, man kann nicht immer alles vorrätig haben, daher bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit des Bestellservices an. Das ist für uns eigentlich selbstverständlich. Ansonsten würde ich uns als sehr kundennah bezeichnen, was allein die Tatsache bestätigt, dass wir zu den meisten unserer Kunden ein sehr lockeres eher freundschaftliches Verhältnis haben. Wir mögen die Szene und möchten, dass man sich bei uns wohl fühlt.

 

Interessant ist, das Leipzig für seine Größe eine sehr große Anzahl an Szene-Shops hat. Wie erklärt Ihr Euch, dass so viele nebeneinander bestehen können? Liegt das wirklich an dem Ruf der „Gothic-Metropolis“ oder greift hier eher das Motto „Konkurrenz belebt das Geschäft“?

Ronny: Auf jeden Fall trägt der Ruf als „Gothic-Metropolis“ dazu bei. Es kommen sehr viele auswärtige Goths extra nach Leipzig, nur um hier einzukaufen, da es in vielen Städten gar keine oder wenn meist total überteuerte Szene-Shops gibt.

Diana: Leipzig ist schlechthin die Hochburg der schwarzen Engel, wenn nicht hier...wo dann ;-)

Ward Ihr Zwei schon vorher in ähnlichen Aktivitäten in der Szene involviert? Immerhin betreibt Ihr das Darxity schon von Beginn an mit einer gehörigen Portion guter Ideen und dem notwendigen Know how.

Diana: Ronny gründete wie schon erwähnt einige Communities, arbeitete mit Internet-Radiosendern und verschiedenen Internet-Shops zusammen. Ich male in meiner Freizeit Gothic-und Fantasy Art und hatte dazu im Vorfeld einige Vernissagen und Ausstellungen, ansonsten war ich hin und wieder mit einem Verkaufsstand bei Mittelaltermärkten anzutreffen, allerdings hatte ich da eher Kräuter und esoterischen Krams im Gepäck.

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Auch kleine Events habt Ihr Euch schon in Eurem Shop einfallen lassen. Erzählt doch mal bitte etwas darüber, und was habt Ihr diesbezüglich noch geplant?

Ronny: Ja, da gab es schon so einiges.....Fotoshootings, Pokerabende, Vernissagen, Ausstellungen.
Im März diesen Jahres hatten wir zum Beispiel eine Fotoausstellung von Seventh-Sin aka Holger Karas  dessen Vernissage Kensji Konishi aus Osaka live mit industriel Soundscapes begleitete. Auch sehr erwähnenswert ist Toni Reintelseder mit seiner „Alles Mögliche Manufaktur“ dessen handgefertigten Möbel im Wikingerstil bei uns ausgestellt und zu bewundern waren.
In Planung ist erst einmal nichts Neues....aber wir sind sehr spontan und flexibel ;-)

 

Diana, Ronny, plaudert doch mal etwas aus den Nähkästchen: was waren die verrücktesten Erfahrungen, die Ihr bisher mit dem Darxity erlebt habt? :-)

Diana: ein Kunde: „.......ich möchte Gothic werden, was muss ich dafür tun?.......sind da Friedhofsbesuche Pflicht?.....“  

 

Was habt Ihr langfristig mit dem Darxity noch vor, gibt es da noch gewisse unerfüllte Pläne und Wünsche oder eventuell zukünftige Erweiterungen, in deren Richtung Ihr es lenken möchtet?

Diana: Ja, da gibt es schon noch einige Sachen, welche teilweise auch schon in Vorbereitung sind....aber pssst, das ist noch geheim.

Ronny: Wer unser Geschäft kennt weiß, dass immer was in Bewegung ist. So wird das auch bleiben!

 

Ich bedanke mich für dieses Interview, die letzten Worte gehören Euch! :

Einen lieben Dank auch an Dich Holger, wir freuen uns schon auf die nächste Ausgabe von Dark Feather, die wie immer auch bei uns im Geschäft erhältlich sein wird.

visit: www.darxity.de

 

 

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