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Bluthorn
 
 
Dark Feather Ausgabe 12
"Niemals das (zu) verlieren, was uns zusammengeführt hat"

Die sächsische Metalfraktion von Bluthorn hat sich im vergangenem Jahr gefunden und nun nach ein paar Besetzungswechsel ihren Weg geebnet. Mit ihrer erfrischenden Mixtur von Death Metal und Folk haben sie bereits einige interessante Stäcke am Start, die es gilt, schon möglichst bald auf Tonträger zu bannen. Zum Stand der Dinge standen sie uns im folgendem zum Interview bereit...

Hallo Bluthorn herzlich willkommen beim Dark Feather! Zuerst einmal bitte Euch um eine kurze Vorstellung Eurer Besetzung, wer bedient was?

Unsere Besetzung lautet folgendermaßen: Lead-Gitarre: Ronny Hornung aka Hornson; Rhytmusgitarre Keyboard: Jörg Hesse aka Hoschy; Bass: Sophia Fiedler aka Fiedel; Schlagzeug: Tom Bartsch und Sänger: Ron Venus

Ron, Du hast mit Jörg  quasi Bluthorn letztes Jahr ins Leben gerufen, was war der ausschlaggebende Punkt daraus eine Band zu formen?

Im heimischen Proberaum von Jörg standen ja genug Instrumente rum und zum Aufnehmen war auch schon alles vorbereitet. Also haben wir einfach eines Tages etwas rumgejammt  und fanden, dass wir das beide weiter verfolgen und den Traum einer eigenen Metalband verwirklichen sollten. Bald darauf war dann Hornson mit von der Partie, der gerade Gitarre lernte und irgendwie entwickelte sich dann alles.

 

Bluthorn

 

Eure Musik kann man grob als eine Mischung zwischen Death Metal und Folk bezeichnen. Stand dieser Stil eigentlich von Anfang an fest oder hat er sich im Laufe der Zeit erst in dieses Richtung entwickelt?

Irgendwie hat sich das aus unseren Vorlieben und Einflüssen der Dark, Pagan, Power, Gothic und Melodic-Metal entwickelt, ohne dass wir uns groß vorher Gedanken drüber gemacht haben, welche Richtung wir eigentlich einschlagen wollten. Auch jetzt sind wir uns da noch nicht ganz einig, wir machen einfach das was uns gerade in den Sinn kommt.

 

Einige Besetzungswechsel habt Ihr bisher auch schon zu verzeichnen. Habt Ihr jetzt die passende Formation gefunden?

Das wird sich im Laufe der nächsten Zeit zeigen… Uns würde es freuen, wenn wir noch lange in dieser Formation auskommen. Aber wer weiss, was uns so für Prüfungen, privat und musikalisch, noch bevorsteht.

 

Interessant ist das Ihr mit Drummer Tom eigentlich einen Bassisten an der Schiessbude verpflichtet habt. Wie kam es denn zu jener Wendung?

Tom war schon in den Anfangsproben von Bluthorn mit dabei, damals aber nur als Zuhörer und Berater. Hatte somit also auch unser Problem mit dem Schlagzeug direkt mitbekommen. Eines Tages  setzte er sich einfach mal selber an die Trommeln, was dann gar nicht mal so schlecht klang… So dass wir es ab da mit ihm als Schlagzeuger versuchen wollten. Mit der Zeit entwickelte er sich recht gut und brachte schnell neue Ideen und Schlagzeugparts in die alten Songs mit ein.

 

Erste Songs erblickten bereits das Licht zur Welt. Ist da demnächst mit einer Debüt E.P. oder gar ein ganzes Album zu rechnen?

Wir haben uns fest vorgenommen im Winter neue, bessere Aufnahmen in Angriff zu nehmen. Material haben wir ja genug da. Aber wir suchen noch eine kostengünstige aber gute Aufnahmestätte dafür... Wie das eben so ist, Undergroundmusiker sind ja nicht gerade dafür bekannt in ihrem vielem Geld zu schwimmen ;)

Wie lange widmet Ihr Euch eigentlich generell schon der aktiven Muse?

Das ist sehr unterschiedlich. Jörg hatte schon langjährige Banderfahrung, bevor wir Bluthorn gründeten. Ron und Tom waren mal als Schlagzeuger und Bassist in diversen Bands unterwegs. Hornson hingegen war totaler Neuling, er fing ja gerade erst mit Gitarrespielen an. Fiedel wiederum ist unser typisches Musikschulmädel ;). Hatte also schon viele Jahre im Orchester gespielt, allerdings mit der Tuba.

 

Was sind Eure weiteren Pläne und Wünsche?

Endlich mal ordentliche Aufnahmen haben um eine gute CD raus bringen zu können. Viele gute Konzerte, tolle Stimmung und Fans. Niemals das zu verlieren, was uns zusammengeführt hat. Spaß an der Musik, Freundschaft, Zusammenhalt und Kreativität.

 

Wie kam es eigentlich zu „Bluthorn“, welche persönliche Bedeutung hat der Name für Euch?

Da wir alle leidenschaftliche Met-Horn-Trinker sind lag es uns nahe einen Namen mit  „Horn“ zu nehmen. Das Blut steht für uns eher für die Vergänglichkeit und somit den Tod, dessen Thema wir ja oft in unseren Liedern aufgreifen. Beides zusammen macht dann halt „Bluthorn“.

 

Abschließend unsere beliebte Standardfrage vom Dark Feather: Was waren bei Euch die bisher positivsten, schrägsten und was die schlechtesten Erfahrungen in der Musikwelt?

Unsre Fans (mit unseren Bandnamen aus Kunstblut auf ihren Rücken uvm. …), Auftritt vor 20 Mann, unsere tollen Met-Metal-Gothic Feiern … und ähhh … unsere Verspieler xD

 

Ich bedanke mich für dieses Interview, die letzten Worte gehören dem Künstler! :

Schaut mal bei unseren jährlichen Met-Metal-Gothic Feiern rein, nähere Infos über unsere Myspace Seite. (www.myspace.com/Bluthornsachsen)
Ansonsten hoffen wir den ein oder anderen von euch auf einen unserer Konzerte zu sichten,
und danken unseren Fans für ihre bisherige Treue!

visit: www.myspace.com/bluthornsachsen

 

 

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