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Mit enormer Motivation und Konzentration... |
geht der Schleswig Holsteiner Sven, alias Demo an sein Werk und jenes hört man seinen Veröffentlichungen auch an. Nicht um sonst schafft er es mit seinen Stücken immer wieder auf Platz 1 der My own music Metal-Charts. Aktuell befindet sich DEMORIOR im Song-Aufnahmeprozess für das 2011 erscheinende Album, welches den Titel "Open the Gates" tragen wird. Und nach dem bisher Gehörten, können wir uns auf eine gewaltige Death Metal-Walze gefasst machen!
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| Hallo Sven, ich heiße Dich willkommen beim Dark Feather! Du hast Demorior vor zwei Jahren gegründet, wirst Du aktuell noch von weiteren Musikern unterstützt?
Moin, moin Holger.
Im Moment werde ich im Mix und Mastering Bereich von einem guten Freund unterstützt der sich wirklich sehr engagiert gezeigt hat und auch weiterhin zur Verfügung steht. Es sieht auch so aus als würde sich demnächst wieder Proberaumarbeit mit 4 weiteren Musikern einstellen.
Du konntest mit Demorior bisher schon einige kleine musikalische Erfolge verzeichnen, so landen Deine Stücke auf My own Music fast regelmäßig in den Metal-Charts. Inwieweit hat das Einfluss genommen und Dich motiviert, Deinen Weg zu gehen?
Die Motivation war immer da und dass den Menschen die Stücke gefallen freut mich wirklich sehr, aber Einfluss hat das Ganze auf meine musikalische Arbeit eher weniger genommen. Es wirkt auf mich eher so als hätte sich das ganze weiter entwickelt und hat mich nun zu einem Punkt gebracht wo ich in der Lage bin mich komplett in meinen Songs auszudrücken.
Das ich gehört werde sehe ich zum Teil als Belohnung für mein Schaffen;-) Natürlich haben die Reaktionen auch dafür gesorgt das ich mehr Zeit investiere als früher. Der Austausch mit anderen Musikern spornt mich natürlich an, die Arbeit zu intensivieren. |

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Du bist seit Beginn Deiner musikalischen Laufbahn nicht gerade von Besetzungswechseln verschont geblieben. Hast Du dich mittlerweile damit arrangiert, lieber alles alleine in die Hand zu nehmen oder bist Du wieder auf der Suche nach neuen festen Members?
Ja eine sehr tiefe Wunde die du hier ansprichst, es gibt sehr viele Bands, sehr viele Musiker aber Musiker die bereit sind wirkliche Opfer für die Musik zu bringen, gibt es leider (Gottseidank) nicht so viele. Ich bin eigentlich ständig auf der Suche nach Mitstreitern. Aber ich habe eben auch sehr feste Vorstellungen wie Demorior klingen soll und das schränkt die Musiker dann doch ziemlich ein und dazu kommt noch das ich auch sehr konzentriert ans Werk gehe ohne ewige Pausen oder Terminausfälle, wo ich dann auch wirklich sauer werden kann und das alles ist eben nichts für Feierabendmusiker. Eine Band ist eben wie eine Familie.
Es ist jedoch nicht gerade üblich im Death-Metal-Bereich quasi im Alleingang die musikalischen Dinge zu bewerkstelligen, solche „Konstellation“ findet man in der Regel eher im Elektro-Bereich. Wie setzt Du denn beim Songwriting Deine musikalischen Ideen um?
Ich setze mich mit der Gitarre hin nehme ein Riff auf programmiere ein Drum und dann kommen mir immer wieder neue Ideen den Song fortzuführen. So ähnlich geht es mir mit den Texten, ich schreibe einfach darauf los, heißt , die ersten Riffs sind eingespielt und dann fängt der Song an zu Leben und gibt von ganz alleine ein Thema vor und so enstehen Song und Text parallel zueinander, wenn dann alles fertig ist wird mir erst klar, das ich Themen verarbeite die mich beschäftigt haben oder beschäftigen. Ich bin ja eigentlich Sänger, aber aufgrund der fehlenden Musiker musste ich zwangsläufig auch den Rest alleine machen, das ist nicht das was ich will, aber ich hab mich auch daran gewöhnt; dennoch natürlich wäre es mit Band schöner ;-)
Deine erste Band, die Du gegründet hattest, hieß Carnival. Wie lange liegt das eigentlich mittlerweile zurück und wieweit unterscheidet sich Demorior stilistisch von Deinen musikalischen Anfängen?
oh Carnival puuh liegt etwa 12 Jahre zurück, vom Stil her ist Demorior eine Weiterentwicklung mit mehr Bezug auf Deathmetal, Carnival hatte auch starke Blackmetal Einflüsse.
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Im kommenden Jahr soll nun das Debüt-Album erscheinen, welches den Titel „Open The Gates“ tragen wird. Um was wird es inhaltlich auf jenem Output gehen?
In erster Linie um die Abgründe in der menschlichen Psyche und das wirkliche Veränderungen nicht ohne Schmerz vonstatten gehen. Allerdings werden diese Themen in ganz verschiedenen Kulissen verbaut, es kann genauso der Krieger der kurz vor einer Schlacht von Gewissenbissen geplagt wird betreffen, wie ein kleines Mädchen das an einem Regentag aus dem Fenster sieht und traurig ist, das sie nicht draußen spielen kann. Beide teilen womöglich das gleiche Gefühl. Auch das Thema Herrschen und beherrscht werden spielt eine große Rolle, aber das zu ergründen obliegt dem Zuhörer.
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Gibt es schon Kontakte bezüglich Vertrieb?
Kurz und knapp.........nein,,,,, vielleicht ändert sich das ja nun ;-)
Wer oder was stand eigentlich Pate beim Namen „Demorior“?
Das war wirklich eine witzige Sache, und sie ist völlig unspektakulär, ich weiß gar nicht ob ich das erzählen soll ;-) Im Englischem war schon so ewig viel an guten Namen vergriffen, so das ich Google zu rate zog und mir ein paar lateinische Vokabeln ansah und da stieß ich auf Demorior was so viel heißt wie absterben/versterben und das gefiel so gut, das es dabei blieb. Klingt nach Deathmetal ;-)
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Sven was hast Du Dir im Allgemeinen noch für Deine musikalische Zukunft vorgenommen, irgendwelche besonderen Pläne, offene Wünsche?
Reich und berühmt werden;-) mit Deathmetal;-) hehehehehe. Das Erste was anliegt ist eben das Album zu veröffentlichen und eine feste Band zu formen um es promoten zu können.
Abschließend unsere beliebte Standardfrage vom Dark Feather: Was waren bei Dir die bisher positivsten, schrägsten und was die schlechtesten Erfahrungen in der Musikwelt?
Also furchtbar war ein Auftritt, den ich mit Carnival machen wollte..wir hatten im Vorfeld alles abgesprochen, Farbe der Klamotten, Klamotten überhaupt, wer wo steht usw… als erstes hatte ein Gitarrist einen "Rentierpulli "an ! und der zweite eine Jeans mit nem Rippshirt, aber das war ja erst der Anfang, im Vorfeld hatten wir besprochen: ein Bier und den Rest nach dem Auftritt. Es hieß jaja, als der Auftritt stattfinden sollte und wir auf die Bühne stiegen, fiel mir... Mist, den dritten Titel mussten wir dreimal anfangen und den Vierten haben wir dann gelassen. Nun, was war der Grund, die Gitarristen hatten sich besoffen und bekifft in der halben Stunde, die wir vor dem Auftritt auf der Party waren, so blieb mir nach dem dritten Stück nichts anderes übrig als mich ausführlich beim Publikum zu entschuldigen….ja das war echt peinlich.
Positiv wären die Reaktionen auf meine Musik zu vermerken, die Auftritte mit einer Rockband und den Menschen die mir helfen. Vielen Dank an dieser Stelle an Michael Kobs, Georg Liebeke, Jens Bocklage, Roman Müller usw.
Schräg ,ist das Verhalten von "engagierten" Mitmusikern die einfach so verschwinden, puf und weg ;-)
Natürlich nicht zu vergessen der Kampf mit Musiksoftware und Pc's, ohhman wat haben wir uns da schon die Haare gerauft...
Ich bedanke mich für dieses Interview, die letzten Worte gehören dem Künstler!:
Vielen dank an das Dark Feather und speziell an dich Holger das du dieses Interview ermöglicht hast.
Mein größter Dank geht an den Menschen der mir am wichtigsten ist und ständig meine Musik und die damit verbundene Zeitknappheit aushält, meine Verlobte. Danke an alle die Demorior hören und unterstützen, ohne euch wäre Demorior ungehört. |
visit: www.myspace.com/demoriordeath
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