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Scherbenpalast
 
 
Dark Feather Ausgabe 12
Willkommen im Reich der Schatten

Nach den ersten Erfahrungen war schnell klar, das aus dem Projekt Scherbenpalast eine ganze Band wird, die ihren Weg geht. Und sie sind ihren Weg gegangen - zum Glück. Denn das was die Baden-Würtemberger Gothic-Rock- Formation bisher abgeliefert hat, lässt mehr als aufhorchen. Eine E.P. gibt es bereits in ihrer Historie und für demnächst kündigt das Quintett nun ihren ersten Longplayer an - wir blicken gespannt auf das Release!

Hallo Scherbenpalast herzlich willkommen beim Dark Feather! Für die, die Euch bisher noch nicht kennen: wer und was sind Scherbenpalast?

Scherbenpalast sind fünf kreative Köpfe, die dunkle Klänge lieben und den Hörer oder Besucher anregen wollen, sich einfach in eine andere Welt zu begeben und über diverse Themen vielleicht doch mehr nach zu denken.

 

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Chris, Du hast mit Marc vor vier Jahren die Geburtsstunde von Scherbenpalast eingeleitet, wie schnell entwickelte sich daraus eine ganze Band?

Das ganze fing als Projekt an, wir haben eine gewisse Idee gehabt und die geeigneten Musiker schnell in unserem Umfeld gefunden. Nach grob geschätzten drei Monaten hatten wir unser erstes Konzert, im Rahmen einer kleinen Jugendhaus Veranstaltung. Wir sind mit sage und schreibe vier Liedern aufgetreten und das Publikum hat gefeiert. Nach diesem Auftritt war eigentlich sehr schnell klar das Projekt ist was ernsteres. So wurde aus dem „Projekt“ Scherbenpalast die Band.

 

Gothic Rock mit einer gehörigen Portion Melodien und einer Prise Mittelalter/Folk habt Ihr euch auf Eure Fahne geschrieben - ein Stil der so geplant war oder sich eher im Laufe der Zeit herauskristallisiert hat?

Das einzige was geplant war, ist das wir deutsche Texte schreiben auf düstere Klänge. Aber, da wir aus den verschiedensten Musikrichtungen kommen,  sind diverse Elemente aus dem Metal, Rock, Mittelalter und sogar Punk unausweichlich bei uns. Jeder einzelne von uns bringt sich ein und das macht auch den Klang von Scherbenpalast aus.

 

Demnächst veröffentlicht Ihr nun Euer Debüt- Album. Könnt Ihr dazu schon etwas mehr verraten, was dem Fan und Hörer erwarten wird?

Ich würde sagen den Hörer erwartet eine gesunde Mischung aus Härte, Elektronischen Klängen, ruhige tragende Lieder und auch eine Prise Mittelalter. Man darf also gespannt sein;-)

Gibt es schon einen Titel für das Album?

Unser Album wird „Reich“ der Schatten heißen. Auf dem Album wird es auch ein Stück geben mit diesem Namen. Lasst euch ins Reich der Schatten entführen sag ich da nur.

 

Dennoch ist es nicht das erste Studio-Lebenszeichen, eine Mini-E.P. aus dem vergangenen Jahr existiert bereits. Wird der ein oder andere Track auch seinen Weg auf das kommende Album finden?

Es werden zwei Lieder in neuer überarbeiteter Version ihren Platz auf dem Album finden.
Wir haben zwei Lieder nochmals aufgenommen und haben viele neue elektronische Klänge mit eingearbeitet. Man darf also gespannt sein. Welche zwei Songs es sind, wird noch nicht verraten.;-)

 

Auch vor Remixe habt Ihr bisher nicht halt gemacht. Wie kam es zu jener Idee?

Wenn man so in den schwarzen Clubs umherstreift, fällt einem auf, die Leute tanzen hauptsächlich auf elektronische Musik. So entstand eigentlich hauptsächlich die Idee von unseren Liedern den ein oder anderen Remix zu machen oder machen zu lassen. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei unseren befreundeten Kollegen von  Menschliche Energie und Reizstrom bedanken, welche uns den einen oder anderen Remix schon geliefert haben.

 

Ihr konntet schon eine Menge Liveerfahrung sammeln und ward unter anderem auch auf dem größten Mittelalter-Festival Europas, dem „Festival-Mediaval“ dabei.  Wie waren diese Erfahrungen für Euch und inwieweit haben sie Euren weiteren Weg auf den Bühnen geprägt?

Das Festival Mediaval war eine sehr große Sache für uns. Wir durften zusammen mit Künstlern auf einem Festival musizieren, denen man eigentlich sonst vom Publikum aus zu applaudiert hat. Auch das ganze drum herum um so ein Festival, war eine Erfahrung, die wir sehr genossen haben und auch nicht mehr vergessen werden. Dieses Konzert allein würde ich sagen hat uns mehr angespornt, solche Erlebnisse wieder erleben zu dürfen. Ansonsten würde ich sagen prägt einen jedes einzelne Konzert. Es ist immer wieder spannend auf verschiedenen Bühnen und mit verschiedenen Künstlern zusammen ein Konzert zu haben.

Wie vertreibt Ihr Eure Musik, gibt es eventuell gar seriöse Labelkontakte für das kommende Album?

Bisher vertreiben wir unsere Lieder noch privat. Für das Album an sich, sind wir im Moment noch auf der Suche nach einem seriösen Label.

 

Abschließend unsere beliebte Standardfrage vom Dark Feather: Was waren bei Euch die bisher positivsten, schrägsten und was die schlechtesten Erfahrungen in der Musikwelt?

 

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Positive Erfahrungen gibt es zu genüge. Unter anderem den Auftritt auf dem Festival Mediaval, wo wir uns, wie Größen der Musikszene fühlen durften. Aber auch diverse Auftritte in Thüringen oder mit Bands, wie Scream Silence, Ignis Fatuu oder Seelenzorn waren sehr klasse und haben sich in unser Hirn eingebrannt.
Schräge Erlebnisse, hmm da gab es auch das ein oder andere, zum Beispiel haben wir die Erfahrung gemacht, das Bewegungsmelder auf Toiletten recht tückisch sein können, oder das es im August auf einem Open Air winterliche Temperaturen geben kann. Die Liste ist lang..
Schlechte Erfahrungen haben wir bisher so gut wie keine machen müssen. Es gibt immer mal wieder das ein oder andere was einen stört, aber wir probieren immer das Beste daraus zu machen und bisher hat es eigentlich auch immer ganz gut geklappt.

Ich bedanke mich für dieses Interview, die letzten Worte gehören dem Künstler! :

Schaut mal im Scherbenpalast vorbei bzw. hört mal rein. Wir versprechen Euch ihr werdet es nicht bereuen.
Vielen Dank für dieses angenehme Interview.

Bis dahin
Schaurig schöne Grüße aus dem Scherbenpalast!

visit: www.scherbenpalast.de

 

 

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