Ihr habt Euch dem Alternative und Grunge verschrieben, gerade letzterer feierte seine Hochachtung in den Neunzigern, also der Zeit in Shadowpainter die Geburtsstunde erlebte. Wie sieht das im Jahre 2010 aus, ist es für Euch schwieriger Leute zu erreichen oder hat sich da eine eingeschworene Gemeinde um Euch versammelt?...die vielleicht sogar noch weiter wächst?
Ich glaube nicht das man sagen kann, dass wir uns dem Grunge verschrieben haben... Wir sind unter anderem natürlich vom Grunge und Alternative der 90er beeinflusst, da wir in den 90ern groß geworden sind, generell machen wir jedoch die Musik die uns gefällt. Gerade der letzte Aspekt macht es schwierig für uns Konzerte zu bekommen die ausserhalb unserer Heimatstadt liegen, da Veranstalter häufig nur Bands booken die eindeutig einer Szene bzw. einer Musikgattung zuzuschreiben sind, und das ist bei uns definitiv nicht der Fall.
Ihr seid bereits schon seit 15 Jahren am Start, verfügt also schon über eine Menge Erfahrung in der aktiven Musikszene. Wie hat sich Eurer Meinung nach jene im Laufe der Zeit verändert?
Ich glaube das die Szene ähnlich wie die Musikindustrie schnelllebiger geworden ist. Es gibt jedoch meiner Meinung nach mehr Bands als früher, die Auftrittsmöglichkeiten haben sich jedoch verschlechtert.
Bezüglich Besetzung, hat sich jenes Karussel niemals bei Euch gedreht, sprich bliebt Ihr von jenem verschont und spielt immer noch in der Anfangsbesetzung, also alles Bandmitbegründer bei Shadowpainter anno 2010?
Wir haben von 1996-1997 einen anderen Bassisten gehabt und von 1997 – 2008 einen zweiten Gitarristen.
Ihr habt in dieser Zeit drei Alben produziert, wie ist die Entwicklung aus Eurer Sicht rückblickend auf die ersten Veröffentlichungen?
Der Anspruch ist größer geworden, dass heisst wir haben mehr Geld investiert eine vernünftige Aufnahme zu machen und haben uns mehr Zeit genommen. Wir haben im Gegensatz zu den anderen Veröffentlichungen die Lieder vorher Probeweise im Proberaum aufgenommen und dann die Arrangements zum Teil überarbeitet. |