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Vampyrica
 
 
Dark Feather Ausgabe 12

Schon früh das musikalische Blut geleckt

Ist doch schon immer wieder spannend, wie manche Formationen überhaupt erst entstehen. Cristina alias Kiki sammelte ihre ersten musikalischen in ihren Herkunftsland Ecuador und gründete dort ihre erste Female Rock Band. Später in Deutschland traf sie den mexikanischen Leadgitarristen Alejandro um Vampyrica zu gründen. Ein erstes kleines Demo haben sie bereits im Kasten und nun sind sie aktuell dabei ihre erste E.P. zu veröffentlichen. Auch wenn ein Kapitel leider schon wieder geschlossen werden muss…  

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Hallo Vampyrica, willkommen beim Dark Feather! Zu Beginn bitte ich Euch um eine kurze Bandvorstellung für die Leser des Dark Feather…

Hallo!! Also, die meisten werden uns noch nicht kennen, denn es gibt Vampyrica auch noch nicht so lange... Wir sind DIE Female Fronted Rock Band aus Karlsruhe und... Was kann man noch dazu sagen? Wir wollen nicht viel verraten...

Ihr seid  noch eine recht junge und was sehr interessant ist: von der Besetzung eine sehr internationale Band. Getroffen habt Ihr Euch noch über die klassische Anzeige „Musiker gesucht…“ Wer hatte denn die Grundidee Vampyrica ins Leben zu rufen?

Kiki (Cristina): Ich. Ich hatte das Rock-Bandleben vermisst. Damals habe ich mit Alejandro in seiner Reggae-Rock Band gesungen oder Soft Rock Covers gespielt, aber ich vermisste die dunklere Seite sehr. Und in einer Metalband zu singen war immer mein Traum, also hab ich entschieden, eine Band zu gründen. Zum Glück war Alejandro dann auch dabei.

 

Wie kam es denn eigentlich zum Bandnamen, jeder kann sich im Allgemeinen denken, was dahinter steckt, aber ist Vampyrica im Besonderen eine zum Beispiel lateinamerikanische Übersetzung?

Kiki: Wir haben lange nach einem Namen gesucht und am Ende, wie es häufig passiert, mussten wir unter Zeitdruck einen aussuchen, weil wir uns für ein Festival beworben hatten. Ich habe Vampyrica vorgeschlagen, weil ich die Vampire aus der Welt von Anne Rice liebe. „Vampiria“ war schon vergeben, so heißt nämlich eine Black Metal Band aus Argentinien. Und nein, es war immer international gedacht, nicht spezifisch für Lateinamerika. Die Vampir-Mythen kommen allerdings hauptsächlich aus Europa.

 

Cristina, Du hast eine klassische Gesangsausbildung genossen, was man Deiner Stimme unzweifelhaft anhört. War für Dich eigentlich immer klar, in welcher musikalischen Richtung es Dich einmal verschlagen wird?

Kiki: Ja, ich glaube schon. Als ich zum ersten Mal Evanescence gehört habe, habe ich es sofort gefühlt. Dann habe ich in Ecuador meine erste Female-Fronted Band gegründet. Der Gitarrist, mit dem ich jetzt noch Kontakt habe und gemeinsam arbeite, hat mir damals meine erste DVD von Nightwish geschenkt. Dann war schon mit 16 Jahren für mich alles klar. Das ist auch der Grund für meine klassische Gesangsausbildung, nicht andersrum ;).

Aha.. ;-) Die Einflüsse von Nightwish und Within Temptation sind nicht zu überhören, dennoch merkt man die eigene Handschrift Eurer Musik bereits jetzt schon an. Wo liegen denn Eure weiteren Einflüsse und was inspiriert Euch beim Songwriting?

Wir kommen alle aus verschiedenen Musikrichtungen und versuchen sie zu mischen so gut wir können. Inspiration sind Alltagserlebnisse und –Klänge. In die Texte fließen die Vampirgeschichten von Anne Rice als Metapher für die menschlichen Erfahrungen ein.

Alejandro:Man spürt die Einflüsse vom Metal. Es ist uns wichtig, dass die Lieder eine gute Struktur haben, in der die Lead Gitarre eine wichtige Rolle spielt, indem sie verschiedene Arpeggi und ein kraftvolles Solo mitbringt. Es ist aber manchmal nicht so einfach, denn die Musik soll so gestaltet werden, dass die Stimme hervorspringt.

 

Eine erste Demo namens „The Rising“ habt Ihr bereits am Start. Ist bereits ein Debüt-Album in Planung?

Jetzt ist noch kein Album vorgesehen, aber eine EP. Die Demo wird mit neuen Songs erweitert, die wir im September aufnehmen werden. Der Song The Rising ist auf jeden Fall was, worauf man sich freuen kann. Und vielleicht eine Live-Aufnahme oder eine Akustische Version? Wer weiß...

 

Was sind im Allgemeinen Eure Wünsche für die musikalische Zukunft?

Erstmal eine Sängerin zu finden. Weil...

Kiki: Ich muss leider die Band verlassen. Aus persönlichen und beruflichen Gründen. Ich ziehe um in den Norden Deutschlands, um mehr Erfahrung im Bereich des Musikjournalismus zu sammeln und dann weiterzustudieren. Und ich bin der Meinung, dass Fernbeziehungen nicht funktionieren. Aber bis Ende September bin ich noch da und wir werden wahrscheinlich noch ein letztes Mal auftreten. Wir freuen uns drauf!

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Abschließend unsere beliebte Standardfrage vom Dark Feather: Was waren bei Euch die bisher positivsten, schrägsten und was die schlechtesten Erfahrungen in der Musikwelt?

Alex:Auf einem unserer Lieder, nämlich The Fall, lastet ein Fluch. Bis jetzt hatten wir bei jedem Live-Auftritt damit Probleme. Einmal hat Davids Gitarre bzw. Verstärker nicht funktioniert, ein anderes Mal musste der Techniker auf die Bühne kommen, um Soundprobleme zu beheben. Jedes Mal sind uns die Fans deswegen weggelaufen. Aber wir werden es weiter probieren, denn es ist mein Lieblingslied.

Kiki:Schrägste? Den endgültigen Bassisten bei einer Wohnungsbesichtigung kennengelernt zu haben. Und er hat nicht mal das Zimmer bekommen.
Positivste Erfahrung? Auf der Bühne zu stehen und zu sehen wie unser „Fanclub“ inoffizielle Merch-T-Thirts mit unserem Logo trägt.

Ich bedanke mich für dieses Interview, die letzten Worte gehören dem Künstler! :

Vielen Dank für’s Interview!! Hoffentlich gibt es bald mehr Neuigkeiten von unserer Seite. Schaut rein auf www.vampyrica.de. Dort könnt ihr auch die Demo kostenlos runterladen.

Blutige Grüße und ROCK ON!!

V


visit: www.myspace.com/officialvampyrica

 

 

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