| Ihr habt ja schon mit so einigen namhaften Bands zusammengespielt. Inwieweit haben Euch diese Auftritte vorangebracht beziehungsweise Eure Entwicklung geprägt?
Wir durften uns die Bühne mit vielen Bands teilen von denen wir selber Fans sind. Das waren echt Glücksmomente von denen wir keinen missen wollen. Mit diesen etablierten Bands aufzutreten hat uns die Möglichkeit gegeben, vor deren Punlikum zu spielen und somit neue Leute zu erreichen und für unsere Musik zu begeistern. Das hat uns jede Menge neue Hörer verschafft und einen tierischen Spass gemacht.
Was können die Leute, die Euch noch nicht kennen, von einer Butterfly Coma – Show erwarten?
Unser erklärtes Ziel ist es die Besucher sowohl akustisch als auch visuell vom Hocker zu hauen und in die Show einzubinden. Wir proben die Songs bis zur absoluten Perfektion, um auf der Bühne den nötigen Freiraum für Action zu haben. Wir reissen uns den Arsch auf um dem Publikum etwas zu bieten. Zudem habe ich noch 3 Schlagwörter für euch:
Bierbong-Fan-Battle, Wall-of-Death und Circle-Pit.
Insgesamt gesehen scheint ja Euer Vorangehen auf sehr aufwendiger, professioneller und kompromissloser Arbeitsweise zu beruhen. Wo seht ihr Butterfly Coma im Jahre 2010?
Oh, das ist natürlich schwierig! Wir werden an unserer Arbeitsweise festhalten und einfach noch mehr Gas geben als bisher. Wir werden Anfang 2009 unser erstes Album mit einem Label im Rücken releasen, und danach auf Tour gehen und Shows spielen bis der Arzt kommt. Wo uns das hinführt, werden wir sehen. Aber wir sind da optimistisch!
Zum Abschluss die 3 Standardfragen vom Dark Feather:
Ja bitte...
Wie seht ihr die Entwicklung für Bands speziell in Subkulturen wie der Metal- und überhaupt der alternativen Szene?
Ich sehe das alles in allem recht positiv. Es gab seit Jahrzehnten nicht mehr so viele Kids die Metal und Hardcore hören wie jetzt. Wo man nur hinschaut sind an den Wochenenden Underground-Konzerte. Indie-Labels verteilen sich flächendeckend über die Republik und pushen junge Bands. Die Szene lebt und ist gross. Ich finde das sau geil!
Welche Vor- und/oder Nachteile seht ihr in große Webcommunities wie z.B. myspace?
Ich sehe Webcommunities wie Myspace als Segen und Bereicherung für die Musikszene. Diese Plattformen geben Musikern die Chance international gehört zu werden. Die Möglichkeit als deutsche Underground-Band eine Fanbase in Canada aufzubauen gab es vorher nicht. Gute Musik spricht sich rum, und das mittlerweile nicht mehr nur im Einzugsgebiet der jeweiligen Band, sondern weltweit.
Was waren bei Euch die bisher positivsten, schrägsten und was die schlechtesten Erfahrungen in der Musikwelt?
Hey, darüber könnte man wahrscheinlich ein Buch schreiben.... Eigentlich war das komplette letzte Jahr sehr positiv für uns. Wir haben sowohl Live als auch Online von so vielen Menschen positives Feedback zu unserer Musik bekommen. Wir durften uns die Bühne mit vielen Bands teilen von denen wir selber Fans sind, wir haben die Chance bekommen ein Video zu drehen und im Ausland zu spielen. Das war alles der Hammer.
Das auf dieser Reise einige schräge und lustige Dinge passiert sind versteht sich von selbst, und nach ein paar Bier fängt auch meist der eine oder andere an, hierzu aus dem Nähkästchen zu plaudern. Schlechte Erfahrungen haben wir natürlich auch gemacht. In diesem Business wird einfach viel versprochen und wenig gehalten... aber das ist Teil des Spiels. Man freut sich dann um so mehr wenn man auf ehrliche, kompetente Partner trifft und mit denen zusammen was an den Start bringt. An dieser Stelle einen Gruß an unseren Freund Armin von Hellfest Management.
Ich bedanke mich für dieses Interview, die letzten Worte gehören dem Künstler! :
Dann sag ich erstmal vielen Dank für das nette Interview. Und möchte ich mich im Namen der ganzen Band von Herzen bei allen Leuten bedanken die uns unterstützt haben und noch immer unterstützen. Schaut mal auf unserer Homepage und bei MySpace vorbei, da bringen wir ständig Neuigkeiten an den Start:
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