Die Away

Rockin' The Dark World

Das man um ausgereifte und anspruchsvolle Musik zu machen, nicht zwangsläufig auf  langjährige Musikerfahrung zurückblicken muss, beweisen uns eindrucksvoll die noch recht jungen Musiker der Reutlinger Band DIE AWAY. Ihre Songs, gekleidet in frisch daherkommenden Gothic-Rock, haben immerhin auch Szene-Größe Michelle Darkness, seines Zeichen Sänger von End of Green so sehr überzeugt, das selbiger sich den Jungs annahm um noch mehr aus dem starken Material rauszuholen. Ich denke mal von den Dreien werden wir noch hören, vorerst "hören" wir aber erstmal, was sie uns über sich mitzuteilen haben...

 
Dark Feather Ausgabe 3

Ein herzliches Hallo vom Dark Feather! Wer und was sind Die Away, seit wann gibt es Euch?

„Die Away“ besteht aus Dennis Luik am Mikro und der Gitarre, Matthias Nau am Schlagzeug und Hannes Walz am Bass. Die Band gibt es seit 2004, allerdings sind wir erst seit 2006 in der jetzigen Besetzung aktiv.

Ihr hattet anfangs mit diversen Stilen herumexperimentiert, bis Ihr letztendlich Euren jetzigen – eine gelungene Mischung aus  frischem Gothic-Rock mit metallisch melancholischen Momenten - gefunden habt. War das für Euch überraschend zu sehen, auf welcher Road Ihr Euch nun musikalisch durch die Landschaft  bewegt?

Im Nachhinein ist es sehr spannend zu sehen bzw. zu hören wie man sich entwickelt hat, allerdings gab es keinen Schlüsselmoment an dem wir bemerkt haben, dass wir diese Entwicklung durchgemacht haben. Wir machen einfach Musik, die uns gefällt und das kommt dabei raus. Es gab keine Entscheidung in welche Richtung wir gehen wollen, es ist einfach eine Mischung aus unseren eigenen musikalischen Vorlieben. 

Die Away 1

Ihr seid alle noch recht jung, dennoch klingt Euer Songwriting und das Arrangement schon sehr weit ausgereift! Wann habt Ihr mit den musizieren angefangen?

Danke erstmal für das Kompliment. Wir haben 2004 aus einer Laune heraus angefangen Musik zu machen, insofern man unser damaliges Schaffen als Musik bezeichnen kann und seit dem hat sich einfach viel getan. Das Alter spielt dabei keine Rolle, es gibt genügend gute Musiker die wesentlich jünger sind als wir. 

Wie kam es denn zu den Kontakten und der Zusammenarbeit mit Michelle Darkness von End Of Green?

Michelle hat unsere Songs durch Zufall bei Myspace gehört und hat sich bei uns gemeldet. Offensichtlich gefiel ihm was er hörte und er lud uns zu sich ein, da er davon überzeugt war, noch mehr aus den Songs herausholen zu können. Es ist spannend mit ihm zu arbeiten, da er ebenfalls noch Ideen mit einbringt und seine Musik uns schon seit Beginn an begleitet.
Einen so talentierten Musiker als Gönner zu haben ist uns eine große Ehre. 

Wann kann man Eure Songs auf einer fertigen CD in den Händen halten, gibt es da schon konkrete Daten?

Wir arbeiten bereits an der CD. Im Frühjahr 2009 folgen weitere Aufnahmen, allerdings steht noch kein Release-Datum fest. Wir wollen uns Zeit lassen und nichts überstürzen. Alles soll so sein, wie wir uns das vorstellen. Wen es interessiert kann gerne unter www.myspace.com/thehomeofdieaway nachschauen, dort halten wir euch auf dem Laufenden. 

Wie sieht es bei Euch mit Liveaktivitäten aus, wann und wo kann man demnächst Augenzeuge einer Die Away-Show werden?

Das nächste mal spielen wir voraussichtlich am 26.04.2009 in der Rockfabrik Ludwigsburg, allerdings werden Neuigkeiten zu Konzerten auch immer auf unserem Myspace veröffentlicht, also schaut am besten da nach. 

Habt Ihr mittlerweile Kontakte zu Label oder Vertrieb?

Wir haben inzwischen diverse Kontakte geknüpft, allerdings haben wir uns noch nicht festgelegt, denn auch hier wollen wir nichts überstürzen. Wir werden sehen, wie es sich entwickelt. Um ehrlich zu sein sind wir selbst sehr gespannt.   

Was wünscht sich Die Away für naher und ferner Zukunft?

Wir wünschen uns für die Zukunft weiterhin die Chance unsere Gefühle in Musik ausdrücken zu können und die Menschen damit bei zahlreichen Gigs zu berühren.

Die Away 2

Zum Abschluss die 3 Standardfragen vom Dark Feather:

Wie seht Ihr die Entwicklung für Bands speziell in Subkulturen wie der Gothic- und Metal-Szene?

Wir können zwar nicht aus langjähriger Erfahrung schöpfen um diese Frage zu beantworten, aber es ist nicht zu übersehen, dass das Publikum für solche Subkulturen immer größer wird, was einen positiven Effekt auf die entsprechenden Bandlandschaften hat. Wir freuen uns natürlich über diese Entwicklung.

Welche Vor- und/oder Nachteile seht Ihr in großen Webcommunities wie z.B. myspace?

Eine solche Webcommunity kann der Grundstein einer Musikkarriere sein. Es ist über solche Webcommunities einfach leichter Kontakte zu anderen Künstlern zu knüpfen. Ob es sich um eine Zusammenarbeit handelt oder ein gemeinsames Konzert, es bieten sich einfach große Chancen. Ohne Myspace würde es den Kontakt zwischen uns und  Michelle Darkness nicht geben, was wiederum bedeuten würde, dass eine Albumproduktion für uns kaum bezahlbar wäre. 

Was waren bei Euch die bisher positivsten, schrägsten und was die schlechtesten Erfahrungen in der Musikwelt?

Die schrägste Erfahrung war wohl ein spontanes Konzert in einer kleinen Waldhütte. Eine andere Band spielte dort bei einer Geburtstagsparty und als diese fertig war, stürmten wir unter Alkoholeinfluss die Bühne und lieferten den wohl denkbar schlechtesten Gig überhaupt hab, bevor wir merkten, dass  fast Alle gegangen waren.
Zu den positivsten Erfahrungen zählt wohl die Arbeit mit Michelle Darkness  und natürlich die meist positive Resonanz, die wir erhalten, das freut uns natürlich sehr. Zwar machen wir Musik aus Leidenschaft und nicht um zu gefallen, aber natürlich ist es ein schönes Gefühl, wenn man Leute mit seiner Musik berührt. 

Ich bedanke mich für dieses Interview, die letzten Worte gehören dem Künstler! :

Vielen Dank und “Keep on rocking the dark world”

visit: www.myspace.com/thehomeofdieaway

 

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