Woodland

Metal mit Ausflügen

WOODLAND kommen von der Küste und bringen frischen Wind in das Metal-Lager. Ihr kürzlich fertiggestelltes Debüt "Dreamality" blieb im Untergrund auch ohne Veröffentlichung nicht unerkannt und so schafften sie es mit dem Opener "Cemenntie" sogar auf die Pagan Fire 2 Sonderausgabe des Legacy. Koopie, die Frontfrau der Schleswig-Holsteiner gab uns Auskunft über den bisherigen Weg der Band.

 
Dark Feather Ausgabe 3

Hallo Woodland! Stellt Euch doch bitte einmal kurz den Lesern des Dark Feather vor!

Tjo, wir kommen aus Lübeck, einer kleinen Stadt im Norden an der Ostsee. Im Großen und Ganzen spielen wir Metal mit kleinen Ausflügen in andere Genres, damit es nicht langweilig wird.
Wir haben eine kleine Frontfrau, die jedoch nicht unbedingt so singt, wie man das von Frauen aus Bands wie Nightwish oder sowas gewöhnt ist...Hört es Euch an!

Seit 2004 seid Ihr in der Musiklandschaft unterwegs, schon immer in der gleichen Besetzung?

Jub, fast. Unser Lead-Gitarrist kam etwas verspätet hinzugekrochen.

Woodland 1

Die Musik von Woodland beinhaltet viele musikalische Enflüsse von Folk über Melodic- bis hin zum Death-Metal. Wo liegen denn die größten Vorlieben und Vorbilder bei Euch?

Da hat wohl jeder seine eigenen Vorlieben. Ich persönlich bin besonders beeinflusst von Incubus, Tyr und Sagh.
Aber wie gesagt, jeder von uns zieht sich andere Mucke rein. Während unser Gitarrist eher auf Psychedelic Sachen abfährt, ist unser Drummer eher im Black Metal zu hause.
Am Ende kommt dann eben Woodland raus...

Euer vor mir liegendes Debüt „Dreamalitiy“ klingt sehr überzeugend. Über welchem Zeitraum ist es entstanden?

Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Trolle zum Beispiel existiert schon seit 2004 wurde aber fürs Album komplett überarbeitet, Cemenntie und Woyzeck hingegen zeigen nun eine ganz andere Facette von uns und sind erst im Zeitraum von 2007-2008 entstanden.

Ihr habt Euch im Laufe der Zeit immer mehr zum Metal hin entwickelt. Wie klang Woodland denn ursprünglich zu Beginn?

Ursprünglich haben wir, wie so viele, als Schulband begonnen. Alles fing mal eher Alternative rockig an, vielleicht ein bisschen punkig, wer weiß das schon...naja, wir hießen zu dem Zeitpunkt auch nicht Woodland, sondern noch Slothhead.
Mit dem Namenswechsel, denken wir, haben wir uns nun aber selbst gefunden.

Ihr habt Euch bereits schon mit Szenegrössen wie Moonsorrow, Ensiferum und Tyr die Bretter geteilt. Welche Erfahrungen waren das für Euch?

Solche Konzerte sind angenehm zu spielen, da man so als kleinere Band die Möglichkeit erhält vor größerem Publikum aufzutreten.
Außerdem ist es natürlich sehr nett, mal ein bisschen was von der Routine dieser großen Bands mitzukriegen!

Wie geht weiter es nach „Dreamalitiy“? Schon konkrete Kontakte und/oder Pläne?

Zur Zeit sind wir dabei verschiedene Labels anzuschreiben, aber uns brennt es unter den Nägeln und wir wollen jetzt endlich mal wieder ein paar Konzerte spielen.
Ein "nach Dreamality" gibt es ja momentan außerdem noch gar nicht. Das Album ist ja noch nicht veröffentlicht!


Zum Abschluss die 3 Standardfragen vom Dark Feather: Wie seht Ihr die Entwicklung für Bands speziell in Subkulturen wie der Metal-, Folk-, und Gothic-Szene?

Die verfolgen wir ehrlich gesagt nicht so übermäßig. Wahrscheinlich hat sich in den letzten Jahren dort insofern viel verändert, als dass jede Band über Myspace die Möglichkeit erhalten hat, sich selbst zu promoten.
Aber gerade im Metal war es ja von jeher so, dass der Underground lebt und sehr wichtig für die Szene ist.
Ich hoffe, das bleibt so!

Welche Vor- und/oder Nachteile seht Ihr in großen Webcommunities wie z.B. myspace?

Bisher haben wir eigentlich nur gute Erfahrungen mit Myspace gemacht. Es bringt die Bands näher zusammen, man gibt sich untereinander Tipps und bekommt Angebote für Auftrittsmöglichkeiten.
Wir benutzen Myspace aber auch alle privat, einfach der guten Musik wegen, die man immer mal wieder freudestrahlend entdecken darf.

Was waren bei Euch die bisher positivsten, schrägsten und was die schlechtesten Erfahrungen in der Musikwelt?

Die positivsten waren sicherlich jedes Mal, wenn wir nach einem Studioaufenthalt die fertige Master-CD das erstmal selbst zu hören gekriegt haben. Aber auch tolle Konzerte wie 2007 mit Korpiklaani waren unvergesslich.
Schräge Erfahrungen im positiven Sinne? Besucht das Rosenquarz Tonstudio in Lübeck und findet es heraus!
Und das schlechteste...nunja, uns ist mal ne Saite gerissen...ansonsten... 

Ich bedanke mich für dieses Interview, die letzten Worte gehören dem Künstler! :

Wir haben zu danken! Besucht uns mal auf unserer Myspace-Seite: www.myspace.com/metalwoodland

Woodland 2

Woodland CD Cover Woodland "Dreamality" 2008

Fantasy-Metal beschreiben Woodland ihre Musik, das bringt den ersten Höreindruck einerseits auf dem Punkt, und doch reicht es anderseits nicht aus um die ganze musikalische Breite von „Dreamality“. Hier geht es musikalisch mal schnell voran peitschend, mal akustisch tragend, mal hymnisch ausweitend zu, irgendwo in den Gefilden zwischen Folk, Melodic-, Death-, Viking- und Progressive- Metal/Rock. Koopie variiert dabei, begleitet von einer soliden Melodie- und Rhythmusektion, ihren Gesang fernab von Klischees und gibt so jeden einzelnen Song ihren eigenständigen, besonderen Charakter. Das Debüt überzeugt obendrein noch mit einer astreiner Produktion.  Ein feines Teil, das die Jungs und das Mädel von der Küste da abgeliefert haben!

visit: www.myspace.com/metalwoodland

 

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