Euch gibt es seit dem Jahr 2000, wie fing das alles eigentlich mal an?
Es begann 2000 mit Daniel und Matse. Wir fingen an, in einem bescheidenen Bandraum von 6m² zu proben. Nach den ersten Versuchen kamen dann Christian und Sebastian dazu und nach vielen lustigen Übungsstunden auf engstem Raum zogen wir in einen größeren Proberaum um. Nachdem es einige Versuche gab, eine Gesangsstimme zu finden, kam unsere erste Sängerin Kerstin zu uns, mit der wir eine schöne Zeit hatten. 2003 kam dann Bea als Sängerin zu uns. Mittlerweile haben wir in Marienberg einen Probenraum, wo wir uns vor Unwettern und Hochwasser nicht mehr fürchten müssen. Seit 2003 sind wir im Inland konzertmäßig unterwegs gewesen und haben 2007 mit dem zweiten Album ein neues Ziel erreicht, um Menschen Gottes Botschaft zu erzählen. Seit der CD-Vorstellung haben wir einige geniale Konzerte erlebt und freuen uns nun auf weitere Events.
Soweit ich weiß habt Ihr bisher zwei Alben aufgenommen. Wie waren die bisherigen Reaktionen und wie vertreibt Ihr sie?
Die Aufnahmen aus dem Jahr 2003 wurden von vielen Freunden und Fans damals schon sehnsüchtig erwartet und so waren die Absatzzahlen dann auch gleich sehr zufrieden stellend, bis sich schließlich ein deutlicher Rückgang der Verkäufe eingestellt hat. Unser Album "vague vision" von 2007 hat uns vor allem nach einer erfolgreichen Release-Party viel positive Kritik eingebracht, was sich aber in den Verkaufszahlen am Anfang nicht so ganz gespiegelt hat. Mittlerweile sind wir mit dem Absatz ganz zufrieden. An den Mann bringen wir unsere Silberscheiben hauptsächlich über den altbewährten Merchandise-Stand bei Auftritten. Sehr positive Erfahrungen haben wir mit unserer Präsenz bei myspace.de gemacht. Schon etliche CDs haben so sogar den Weg ins außereuropäische Ausland gefunden. Ab spätestens Mai/Juni 2009 soll es deshalb auch auf unserer Homepage, die gerade neu gestaltet wird, einen richtigen Online-Shop geben.
Feste Songwriter gibt es bei Euch nicht, was scheinbar dafür verantwortlich ist, das Eure Songs ein grosses Spektrum ausfüllen und so nie langweilig werden. Wie läuft bei Euch das Arrangieren der Songs ab?
Mittlerweile hat sich bei uns eine festere Aufgabenverteilung eingestellt. Die musikalischen Grundideen - ein Drumpattern, ein harmonisches Gerüst, ein Riff, eine Melodie - entstehen aber häufig immer noch beim gemeinsamen jamen. Das Arrangieren hat seit 2007 zunehmend Christian übernommen. Die anderen Bandmitglieder nehmen aber immer wieder aktiv an diesem Prozess teil und bringen eigene Vorstellungen und Änderungsvorschläge ein, die dann aufgrund der räumlichen Trennung zwischen den Proben schon mal als Noten, Tabs, Audio- oder MIDI- Files per Mail ausgetauscht oder am Telefon diskutiert werden.
Haben die einzelnen Musiker bereits in anderen Bands Erfahrungen gesammelt?
Nein. Obwohl alle Mitglieder schon vorher und außerhalb der Band auf irgendeine Weise Musik gemacht haben bzw. verschiedene Instrumente erlernt haben, ist Adoration für alle Mitglieder das erste und bisher einzige Bandprojekt.
Wo liegen denn Eure musikalischen Einflüsse, welches sind Eure Vorbilder?
Unsere Einflüsse und Vorbilder sind so verschieden, wie unsere Persönlichkeiten und unser Geschmack; aber es gibt natürlich eine gewisse Schnittmenge: Klassische Musik und Kirchenmusik auf der einen Seite und Bands wie Nightwish, Sonata Arctica, Saviour Machine oder Delain auf der anderen Seite.
Wie sieht es bei Euch auf dem Livesektor aus, wann und wie können Fans und Leser eine Adoration Show erleben?
Da wir uns zum Ende des letzten Jahres wieder etwas mehr auf die Arbeit an unserer Musik konzentriert haben, stehen für die nähere Zukunft noch keine größeren Events auf dem Programm. Jedoch wollen wir jetzt wieder verstärkt live spielen und freuen uns über jede Möglichkeit dazu. Unsere Konzerttermine findet man natürlich auf unserer Myspace-Seite sowie auch bald auf unserer neuen Homepage. |