Du komponierst und produzierst außerdem noch Musik für Film und Werbung. Nimmt die Musik sozusagen als Fulltime-Musikerin Dein ganzes Leben ein?
Ja, das ist ein 25 Stunden Job. Als Noise Design sind wir mittlerweile vier schwerbeschäftigte Leute.
Deine Songs sind alles andere als Mainstream und überzeugen durch künstlerische und avantgardistische Feinheiten. Ist Eisblume sozusagen das nötige Gegenpol zu Deinen Film und Werbeproduktionen?
In Eisblume liegt mein Kern und der Grund warum ich überhaupt Musik mache. Deshalb bedeutet mir dieses Musikprojekt so viel. Noise Design ist ein wohltuender Ausgleich.
Wie lange blüht die Eisblume denn eigentlich schon am Musikhorizont?
Erschaffen habe ich sie schon 2004. Zwischendurch habe ich sie aufgrund all meiner weiteren musikalischen Verpflichtungen vernachlässigt, aber jetzt steht sie wieder in voller Blüte. Ich habe noch viel mit ihr vor.
Wenn man schon nach Schubladen sucht, könnte man Deine Stücke irgendwo in Sounddimensionen von Tori Amos, Dead Can Dance und Björk getränkt mit der Melancholie der The Cure einordnen. Sind dies auch alles Künstler beziehungsweise Bands, die Dich stark beeinflusst haben?
Natürlich liebe ich alle der aufgezählten Künstler und fühle mich auch entsprechend beeinflußt. Viele Leute sprechen mich an und meinen auch Bands wie Queen oder auch Abba in meinen Stücken zu erkennen. Ich denke, dass ich alles was mir im Leben begegnet transformiere und manchmal taucht es dann in meiner Musik wieder auf.
Ist Eisblume ein reines Studioprojekt?
Eisblume ist in erster Linie ein Studioprojet. Wenn ich live spiele, geht es weniger um die Art der Darbietung. Es geht mir immer um die Musik selbst. Ich möchte wieder auftreten sobald mein neues Album da ist.
Was steht denn nun nach der Albumveröffentlichung auf dem Plan?
Demnächst wird dann die Single und im Winter hoffentlich ein weiteres Album veröffentlicht. |