Black Sunfire
Feinen Rock umgeben von metallischen Elementen bringen uns die Henstedt-Ulzburgern Jungs von BLACK SUNFIRE um deren Frontfrau A-Lou. Kürzlich haben sie ihre EP namens "Illusion" eingespielt, welche nun für Fans und Hörer zugänglich ist. Direkt nach dem hier vorliegenden Interview können wir noch die freudige Nachricht verbreiten, das sie auch ihr Besetzungsschiff wieder reisefertig getrimmt haben. Na dann, volle Fahrt voraus - verdient haben sie esund ihre Songs allemal! Wir freuen uns, das sie beim Dark Feather in Form dieses Interviews zu Gast waren...
 
Dark Feather Ausgabe 5

Hallo Black Sunfire, willkommen beim Dark Feather! Stellt doch bitte einmal kurz Eure aktuelle Besetzung vor?  

Hallo Holger, erstmal vielen Dank für die Einladung zu diesem Interview. Black Sunfire sind: Gesang : A-Lou , Gitarre : Hauke, Bass : Pinhead und Drums : Rollo.

Ihr zelebriert den Rock mit „Seitenhieben“ in den Bereichen des Metal und des Gothic, aus welchen musikalischen „Ecken“ kommen denn die einzelnen Members?  

Da wir alle aus unterschiedlichen „Ecken“ des Rock kommen, ist es genau das, was den Sound von „Black Sunfire“ ausmacht. Rollo, unser Drummer, ist mehr der old-school Metaller, mag aber auch gern mal richtiges Geknüppel, während A-Lou eigentlich eher aus der Gothic -und Punkszene kommt. Daniel wiederum ist total in den Ska verliebt und kann auch dem Punk und Hardcore 'ne Menge abgewinnen und Hauke liebt den Blues Rock, ist aber ebenso wie Rollo ein Freund der alten Schule.

Soweit ich weiß, gibt es Euch seit ca. drei Jahren, welche musikalische Entwicklung habt Ihr seitdem verfolgt, gab es irgendwelche Stiländerungen oder haben Black Sunfire schon immer so geklungen?  

Zumindest der Stil war von Anfang an klar, natürlich ändert sich hier und da was durch den Einstieg neuer Bandmitglieder, die dann auch wieder ihren eigenen Stil einfließen lassen. Wir haben uns aber auch vor allem technisch weiterentwickelt; im Kern war und ist Black Sunfire seinem Stil allerdings treu geblieben.    

Wer oder was stand damals Pate bei der Namensgebung zu „Black Sunfire“?  

Einen richtigen Paten gab es dafür eigentlich nicht wirklich, wir haben damals zu viert versucht, einen geeigneten Bandnamen zu finden und jeder hat seine Vorschläge in den Hut geworfen. Über einen kleinen Umweg ist daraus dann „Black Sunfire“ entstanden, weil das der Name war, mit dem sich alle identifizieren konnten.    

Ihr habt gerade Eure EP „Illusions“ eingespielt, welche Ihr diese Tage veröffentlichen werdet. Was erwartet dem Fan und Zuhörer auf jenem Output?  

Die Leute erwartet ein guter Querschnitt durch unser Set. Wir haben versucht, unsere gesamte musikalische Bandbreite darzustellen. Wir hoffen, dass unsere bestehenden Fans dadurch an geile Gigs mit uns erinnert werden und wir eine Menge neue Fans gewinnen können.  

Wie geht Ihr denn ans Songwriting ran, was inspiriert Euch beim Schreiben?  

Das ist ganz unterschiedlich, zum größten Teil schreibt A-Lou unsere Texte, welche sich sowohl aus persönlichen Erfahrungen und Einstellungen, als auch aus fiktiven Storys zusammensetzen.
Hingegen setzt sich Rollo bei seinen Texten ausschließlich mit sich selbst und den eigenen Lebenserfahrungen auseinander. Allerdings werden fast alle Texte final von der gesamten Band feingeschliffen.  

 

Apropos Pläne, wie steht es im allgemein mit Euren Zukunftswünschen?  

Ja, in erster Linie wollen wir ganz schnell wieder komplett sein, aber die Chancen stehen ja recht gut :-) Dann wollen wir natürlich zügig wieder auf die Bühne und wenn wir im nächsten Jahr mal an unseren ersten Longplayer rangehen können, sind wir voll im Fahrplan.  

Ok, zum Abschluss noch die 3 Standardfragen vom Dark Feather:

Wie seht Ihr die Entwicklung für Bands speziell in Subkulturen wie der Gothic- und Metal-Szene?

 

Also, hier in der Umgebung von Hamburg kann man eigentlich kaum noch von einer Subkultur sprechen, es gibt unzählige richtig gute Bands aus den Richtungen Gothic, Metal, Punk und einfach geilen Rock, so dass man sich fragen muss, ob nicht die Popmusik mittlerweile die Subkultur ist *lach* Also wir halten die Szene für unheimlich stark und kennen viele Bands mit hohem Potential.    

Welche Vor- und/oder Nachteile seht Ihr in großen Webcommunities wie z.B. myspace?  

MySpace gibt auch den kleinsten Nachwuchsbands die Möglichkeit, ihr Zeug unter die Leute zu bringen und auf sich aufmerksam zu machen. Wir haben durch unsere MySpace-Seite eigentlich nur profitiert. MySpace hat der gesamten Musikszene neue Möglichkeiten geschaffen, auch den Profis.  

Was waren bei Euch die bisher positivsten, schrägsten und was die schlechtesten Erfahrungen in der Musikwelt?  

Positiv: Die gemeinsame Zeit im Studio, in der vor allem A-Lou, Pinhead und Rollo menschlich und auch musikalisch noch mehr zusammengewachsen sind.  

Schlecht: Der völlig unerwartete Ausstieg beider ehemaliger Gitarristen direkt nach dem Studio.  

Überrascht waren wir darüber, wie „professionell und fair“ man auf so manchen Bandwettbewerben behandelt wird. Speziell fällt uns dazu ein Abend ein, bei dem der Veranstalter zum einen drei Stunden zu spät kam, er vollkommen zu von irgendwas war und wir darüber hinaus auch noch halbe Kämpfe um unser eigenes Drumset bestreiten mussten, was dazu führte, dass A-Lou den wutschnaubenden Rollo regelmäßig von der Bühne zerren musste.  

Zu den schönsten Erfahrungen gehört natürlich noch das positive Feedback der Fans bei unseren Auftritten, über das wir uns jedes mal riesig freuen und das uns antreibt, weiterzumachen, noch besser zu werden und neue Songs zu schreiben.

Ich bedanke mich für dieses Interview, die letzten Worte gehören dem Künstler! :  

Wir danken Fokko für die schöne Hintergrundmusik während der Beantwortung dieser Fragen :-)

visit: www.blacksunfire.de

 

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