Also, hier in der Umgebung von Hamburg kann man eigentlich kaum noch von einer Subkultur sprechen, es gibt unzählige richtig gute Bands aus den Richtungen Gothic, Metal, Punk und einfach geilen Rock, so dass man sich fragen muss, ob nicht die Popmusik mittlerweile die Subkultur ist *lach* Also wir halten die Szene für unheimlich stark und kennen viele Bands mit hohem Potential.
Welche Vor- und/oder Nachteile seht Ihr in großen Webcommunities wie z.B. myspace?
MySpace gibt auch den kleinsten Nachwuchsbands die Möglichkeit, ihr Zeug unter die Leute zu bringen und auf sich aufmerksam zu machen. Wir haben durch unsere MySpace-Seite eigentlich nur profitiert. MySpace hat der gesamten Musikszene neue Möglichkeiten geschaffen, auch den Profis.
Was waren bei Euch die bisher positivsten, schrägsten und was die schlechtesten Erfahrungen in der Musikwelt?
Positiv: Die gemeinsame Zeit im Studio, in der vor allem A-Lou, Pinhead und Rollo menschlich und auch musikalisch noch mehr zusammengewachsen sind.
Schlecht: Der völlig unerwartete Ausstieg beider ehemaliger Gitarristen direkt nach dem Studio.
Überrascht waren wir darüber, wie „professionell und fair“ man auf so manchen Bandwettbewerben behandelt wird. Speziell fällt uns dazu ein Abend ein, bei dem der Veranstalter zum einen drei Stunden zu spät kam, er vollkommen zu von irgendwas war und wir darüber hinaus auch noch halbe Kämpfe um unser eigenes Drumset bestreiten mussten, was dazu führte, dass A-Lou den wutschnaubenden Rollo regelmäßig von der Bühne zerren musste.
Zu den schönsten Erfahrungen gehört natürlich noch das positive Feedback der Fans bei unseren Auftritten, über das wir uns jedes mal riesig freuen und das uns antreibt, weiterzumachen, noch besser zu werden und neue Songs zu schreiben.
Ich bedanke mich für dieses Interview, die letzten Worte gehören dem Künstler! :
Wir danken Fokko für die schöne Hintergrundmusik während der Beantwortung dieser Fragen :-) |