E.O.D.
E.O.D. aus Sachsen-Anhalt haben eine gehörige Portion Rock in Ihrem Gepäck, und mit jenem durchstreifen sie die musikalischen Gefilden zwischen Indie und Gothic auf beeindruckende Weise! Obendrein kommt es ihrer Musik zu Gute, das sie sich und ihrem Songwriting keinerlei Druck aussetzen, sie lassen ihrem Songwriting die nötige Freiheit und lassen sich nicht in irgendwelche Korsetts quetschen. Hier spielt der Alltag, wenn auch nicht der graue, hier spielt das Leben, hier spielt das Entertainment...hier spielt E.O.D.!
 
Dark Feather Ausgabe 5

Hallo E.O.D! Stellt doch bitte einmal kurz Eure aktuelle Besetzung vor?

Die aktuelle Besetzung lautet: Martin Wengler: Vocals, Marco Schulze: Guitars, Pascal Kupfer: Bass

Seit wann gibt es E.O.D. denn schon?

Sven Zobel (Drums) und Marco Schulze (Guitar) gründeten die Band im Januar 2002. Ende des Jahres kam Pascal Kupfer als Bassist hinzu. Martin Wengler (Vocals) komplettierte die Band Anfang 2003.

Mit Eurer Musik schafft Ihr den Spagat vom Gothic-Rock zum Indie/Alternativ-Rock, aus welchen musikalischen „Ecken“ kommen denn die einzelnen Members?

Martin bevorzugt Rock, Pop und Charts; Marco den Gothic, Rock, Alternativ: Sister Of Mercy, Joy Division, alte Metallica etc. und Pascal hört Rock, Metal, Industrial, Pop, Electro, EBM: KMFDM etc.

Apropos Members, auf Eurer Myspace-Seite sucht ihr noch nach weiteren Musikern, arbeitet Ihr denn im Moment noch mit Gastmusikern oder seid Ihr auf dem Weg des Wandels?

Nun, wir haben noch nie mit Gastmusikern gearbeitet. Leider musste die Band öfter umformiert werden. Sei es durch Wohnortwechsel oder auch Arbeitsplatzwechsel. Einige Leute halfen uns öfter mal aus, die würden wir jetzt aber nicht als Gastmusiker bezeichnen. Doch jetzt werden wir wieder als die Ur – E.O.D. auftreten. Leider ohne Sven… Sven hat sich einer anderen Musikrichtung und Band zugewandt.

Was für ein „Geheimnis“ steckt denn hinter den Namen E.O.D.?

E.O.D. bedeutet Entertainment Or Death, ein sehr altes Bootleg der Sisters Of Mercy. Am Anfang waren wir natürlich auf der Suche nach einem geeigneten Bandnamen. Irgendwann ging Marco dann mit der Idee E.O.D. in den Proberaum und Sven sagte sofort ja.

Ihr habt ja schon so einige Songs am Start, wie sieht es mit Veröffentlichungen aus, schon Pläne diesbezüglich?

Wir haben schon einige Demos unter die Leute gebracht: The First Fragment (2003), Death In Paradise (2003), What I Care For (2005) . Ältere und neue Songs sind reichlich vorhanden und warten nur darauf auf einen Silberling gepresst zu werden!

Apropos Pläne, wie steht es im allgemein mit Euren Zukunftswünschen?

Da wir ja nun schon etwas älter sind haben sich die Vorstellungen natürlich geändert. Alle haben einen Job und zum Teil auch Familie. Die Zeit der ausschweifenden Orgien ist vorbei. Wir sehen es jetzt etwas nüchterner, wollen unseren Spaß haben. Ohne den Druck den wir uns früher selber gemacht haben ausgesetzt zu sein.

Was für Themen umgarnen E.O.D. beim Songwriting, wer zeichnet für jenes verantwortlich? Oder kurz und gut: Wie entstehen bei Euch die Songs?

Diese Frage ist nicht ganz leicht zu beantworten. Anfangs wurden die Songs von Marco geschrieben, Music und Lyrics. Später war Martin für die Lyrics zuständig. Aber auch Sven und Pascal haben ihren Teil dazu beigetragen. Themen sind die Liebe, der Hass, Kriege, Armut, die Zerstörung der Menschheit durch die Menschen selbst…

Zum Abschluss die 3 Standardfragen vom Dark Feather: Wie seht Ihr die Entwicklung für Bands speziell in Subkulturen wie der Gothic- und Metal-Szene?

Wir glauben die Entwicklung der Bands, gerade in diesen Musikrichtungen, wird immer schwerer. Wir glauben der enorme Einfluss der großen Plattenfirmen lässt nicht viel Platz für diese Art von Musik. Es wird immer schwerer auch bei Leuten der breiten Masse anzukommen. Die Musikszene hat sich halt gewaltig verändert. Da muss man den Bands wirklich Respekt zollen, die ihrer Linie treu bleiben und sich nicht um jeden Preis verkaufen. Natürlich ist es schön damit Geld zu verdienen, aber hat man nicht ein reineres Gewissen und kann nachts besser schlafen, wenn man seinen Idealen treu bleibt und mit dem mehr oder weniger Erfolg hat, was man aus Überzeugung erschaffen hat?

 

 

Welche Vor- und/oder Nachteile seht Ihr in großen Webcommunities wie z.B. myspace?

Die Vorteile sind nicht von der Hand zu weisen. Man lernt dort Bands und Leute kennen, kann etwas Werbung machen und ganz gut kommunizieren. Nachteile können wir derzeit nicht erkennen.

Was waren bei Euch die bisher positivsten, schrägsten und was die schlechtesten Erfahrungen in der Musikwelt?

Hmm, wir haben bisher gute und auch schlechte Erfahrungen sammeln dürfen. Die Schlechten sind wohl die Vorurteile einiger Leute, Bands die nicht bei MTV laufen sind eh scheiße. Es gibt aber tatsächlich Ausnahmen. Wir haben auch Leute kennen gelernt die nicht so intolerant sind und auch das zu schätzen wissen, was die Männer und Frauen, sei es auch nur als Hobby, dort oben auf der Bühne leisten.

Ich bedanke mich für dieses Interview, die letzten Worte gehören dem Künstler! :

Du musst an deine Träume, Wünsche und Ziele glauben. Gib niemals auf, egal was andere dazu sagen. Es ist DEIN Leben…

Dank und Gruß : Marco Schulze, Martin Wengler, Pascal Kupfer

visit: www.myspace.com/deadlyentertainmentvseod

 

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