Apropos Bandgeschichte, ihr seid ja auch vom Drehen des Besetzungskarussels alles andere als verschont geblieben, scheint es so, das sich mit der aktuellen Besetzung nun die Chemie zu Nebelsturm gefunden hat?
Narthaas: Definitiv. Es hat uns sehr viel Geduld gekostet die passende Besetzung zu finden, aber mit Kjartanas und Sethonas haben wir endlich ein stabiles Line-up gefunden.
Wie kam es zum Namen, was bedeutet Nebelsturm für Euch?
Narthaas: Dazu gibt’s keine allzu große Geschichte. Ich kam eines Abends in die Kneipe rein gelaufen und meinte zu Mithyr „wir heißen jetzt Nebelsturm“. Es verbirgt sich also kein tieferer Sinn hinter dem Namen.
Mithyr: Die Band ist unser Weg, um unserem alltäglichem Dasein zu entfliehen und unserem Überdruss der Gesellschaft gegenüber Ausdruck zu verleihen.
Ihr ward gerade im Studio um neue Aufnahmen zu machen, wird jenes noch fortgesetzt und bahnt sich da etwa schon bald ein Nachfolger Eures „Blut Nebel Division“ Demos an, könnt Ihr da schon etwas verraten?
Sethonas: Fakt ist, dass wir im Januar erneut das Studio entern werden, um dort unser erstes Album einzuspielen. Im Vergleich zur „Blut Nebel Division“ Demo, wird das Material deutlich technischer und abwechslungsreicher. Momentan befinden wir uns mitten im Songwritingprozess, der äußerst kreativ verläuft.
Narthaas: Vergleiche zu unserem alten Material werden kaum noch möglich sein. Die Songs sind weitaus durchdachter, ausgereifter und dynamischer als bisher.
Wann und wie kann man Nebelsturm live erleben, sind irgendwelche kommenden Aktivitäten diesbezüglich in Planung?
Kjartanas: Derzeit sind keine Live Aktivitäten geplant, da wir uns wie gesagt mitten im Songwriting befinden. Live wollen wir uns überwiegend auf das neue Material konzentrieren, da bis auf wenige Ausnahmen, sämtliche Songs aus dem Live-Set gestrichen wurden.
Und was sind Eure weiteren Pläne für die Zukunft?
Mithyr: An erster Stelle steht die Veröffentlichung unseres ersten, noch unbetitelten, Albums.
Narthaas: Des weiteren ist natürlich ein Plattenvertrag nicht unerwünscht.
Zum Abschluss die 3 Standardfragen vom Dark Feather:Wie seht Ihr die Entwicklung für Bands speziell in Subkulturen wie der Gothic- und Metal-Szene?
Sethonas: Die Entwicklung zu sämtlichen Core-Abarten ist absolut zum kotzen! Hoffentlich besinnen sich die Leute bald wieder auf richtige Musik.
Narthaas: Es ist jedoch schön zu sehen, dass es trotz der momentanen Geschmacksverirrung im Metalbereich immer noch so engagierte Leute wie die Crew vom Taunus Metal e.V. gibt,
die sich für den wahren Metal (-underground) einsetzen.
Welche Vor- und/oder Nachteile seht Ihr in großen Webcommunities wie z.B. myspace?
Sethonas: Nachteil der ganzen Sache ist, dass viele Leute das zuhören verlernt haben und nicht mehr als 30 Sekunden ihrer Aufmerksamkeit den Songs widmen.
Mithyr: Der große Vorteil ist allerdings, dass es einen einfachen und schnellen Weg der Kommunikation zwischen Bands und Fans darstellt.
Was waren bei Euch die bisher positivsten, schrägsten und was die schlechtesten Erfahrungen in der Musikwelt?
Narthaas: Die schlechteste Erfahrung bis jetzt, waren die ständigen Besetzungswechsel, und das damit verbundene „von vorne anfangen“. Doch damit ist zum Glück Schluss!!!
Mithyr: Durchaus positive Erfahrungen, waren unsere beiden Frankfurt Konzerte.
Zudem ist der momentane Zusammenhalt innerhalb der Band besser denn je.
Ich bedanke mich für dieses Interview, die letzten Worte gehören den Künstlern! :
Sethonas: Fukk religion!!!
Mithyr: Fukk false Metal!!!
Kjartanas: Fukk politics!!!
Narthaas: Just sex, booze and Black`N´Roll!!! |