Hallo Mike, herzlich willkommen beim Dark Feather! Für die, die Euch noch nicht kennen, stelle doch bitte Admirabilis einmal kurz vor. Wer bedient was bei Euch?
Admirabilis sind: Steffi – Gesang, Anh – Gesang, Mike – Gitarre, Patrick - Bass und Meik - Drums.
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Gegründet habt Ihr Euch 2003 vorerst als Studio-Projekt. Was war damals der ausschlaggebende Punkt, etwas Größeres daraus entstehen zu lassen?
Es hat einfach direkt funktioniert. Jeder hat sich wohlgefühlt mit dem, was wir da machen, und auch das sehr gute Feedback auf die ersten fertigen Stücke hat sicherlich dazu beigetragen, dass sich eine richtige Band geformt hat.
Mit Eurer Art, Wave und Metal verschmelzen zu lassen, gelingt es Euch eine besondere Atmosphäre in Eurer Musik aufblühen zu lassen. Wie entstehen bei Euch die Songs und was sind die Hauptinspirationen beim Songwriting?
Einige Songs entstehen beim Jammen auf der Gitarre, oder auch einfach mal mit einem programmierten Sample-Loop auf dem PC. Es gibt hier kein festgefahrenes Schema. Das ein Stück Atmosphäre hat, ist mir sehr wichtig. Es ist mir dabei absolut egal, ob es anspruchsvoll, oder anspruchslos für andere Leute sein könnte, ob ich 2, oder 7 Akkorde verwende. Das Feeling muss einfach stimmen. Häufig erstelle ich im Studio ein Vortake, mit dem dann alle Beteiligten ihre Parts ausarbeiten können. |
Anfang des Jahres, konntet Ihr eine neue zweite weibliche Gesangsstimme verkünden, im Herbst standet Ihr da leider erneut vor dem Problem. Wie ist der derzeitige Stand, ist Admirabilis wieder komplett?
Wir haben tolle Bewerbungen, und es wird nicht leicht, soviel kann ich schon verraten. Es gab bereits mit einigen Sängerinnen unverbindliche Proben und Studio-Aufnahmen. Ende November wird wohl die Entscheidung fallen. Bis dahin hat sich Anh bereit erklärt, temporär in die Band zurückzukehren, damit es ohne Pause weitergehen kann. Dafür nochmal an dieser Stelle eine dickes Dankeschön!
Verfolgt die News auf unseren Seiten. Es bleibt spannend.
Euer aktuelles Album heißt „Above & Beyond“. Was ist aus Deiner Sicht die größte Weiterentwicklung zu Eurem Debüt „Unbelievable“?
Das Songwriting ist freier geworden. Die Band hat mit dem zweiten Album ihren Stil bestätigt, und konnte somit den Sound weiter positiv ausbauen, und ist nicht von vorne angefangen, oder hat neue Wege gesucht.
Dennoch ist „Above & Beyond“ auch schon wieder zwei Jahre alt, was ja (leider) in unserer schnelllebigen Zeit auch schon wieder eine relativ große Spanne ist. Plant Ihr in dieser Hinsicht schon wieder Neues oder lasst Ihr Euch da nicht unter Druck setzen?
Unter Druck setzen lassen wir uns ganz bestimmt nicht, und das würde sich auch nicht mit der Philosophie vertragen, wie unsere Stücke entstehen. Da es bereits sehr viele Ideen für neue Stücke gibt, ist die Zeit für das 3te Album aber reif. Wir sind bereits in der Phase, Vortakes zu erstellen. 2010 wird ein neues Album veröffentlicht.
Wie vertreibt Ihr Eure Musik, gab es in Eurer bisherigen Geschichte schon Labelanfragen -verdient habt Ihr es mit Eurer Musik allemal - oder geht Ihr da Euren ganz eigenen Weg?
Eine große Herausforderung dieser Band war es immer, auf eigenen Füßen zu stehen. Wir haben auch ohne Label stets unter sehr guten Bedingungen gearbeitet, und haben ein funktionierendes Umfeld aufgebaut (vom Livetechniker bis zum Mercher). Ich betreibe ein eigenes Studio (www.ctg-studio.de), in dem wir ohne Zeitdruck unsere Stücke produzieren können. Wir hatten immer wieder mal Labelanfragen, aber es war bisher nichts dabei, wo wir gesagt hätten – „machen wir“. Der Vertrieb läuft bislang online, für das dritte Album gibt es bereits neue Pläne. |
Was sind im Allgemeinen noch Deine/Eure weiteren musikalischen Ziele und Wünsche?
Natürlich hoffen wir, dass wir jetzt abschließend die richtige Entscheidung treffen, wer die neue Sängerin bei Admirabilis wird. 2010 möchten wir neben der Veröffentlichung des neuen Albums auch live wieder richtig Gas geben.
Zum Abschluss die 3 Standardfragen vom Dark Feather:Wie siehst Du die Entwicklung für Bands speziell in Subkulturen wie der Gothic- und Metal-Szene?
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Es sind viele gute Bands unterwegs, die leider durch ein Überangebot immer im Untergrund bleiben werden, oder nie den Lohn für ihre gute Arbeit einfahren können. Konzerte/Festivals werden zum Teil schlecht besucht. Ich hoffe, dass es hier wieder eine Wende geben wird!
Welche Vor- und/oder Nachteile siehst Du in großen Webcommunities wie z.B. myspace?
Nachteilig ist nur, wenn man die Vorteile dieser Communities nicht nutzt, auch wenn es schwerer wird, hier eine „Lücke“ zu finden. Man kann sich direkt der Öffentlichkeit präsentieren, und seine Musik/Infos schnell und einfach durch die Welt schicken.
Was waren bei Euch die bisher positivsten, schrägsten und was die schlechtesten Erfahrungen in der Musikwelt?
Wir wurden für ein Konzert mit tollen Konditionen gebucht. Als wir nach 300 gefahrenen Kilometern bei der Location ankamen, erfuhren wir, dass der Booker sich ein paar Tage vorher ins Ausland abgesetzt hat, und der Besitzer der Location überhaupt kein Konzert für diesen Abend eingeplant hatte. Die zugesagte Werbung für diesen Konzertabend hatte es auch nie gegeben. Wir haben uns mit dem Besitzer geeinigt, trotzdem zu spielen, und hatten dann doch noch ca. 35 Zuschauer, die zum Teil über unsere Seite von dem Konzert wussten, und haben fast 20 CD’s nach dem Konzert verkauft!
Ich bedanke mich für dieses Interview, die letzten Worte gehören dem Künstler! :
Ich bedanke mich für das Interesse an Admirabilis, und wünsche euch viel Erfolg mit eurer Plattform!
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visit: www.admirabilis.de
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