Doomsday Diva

Dark Dance Rock haben sich DOOMSDAY DIVA aus Berlin um Sänger Manuel auf ihre Fahnen geschrieben und mit jenem steuern sie derzeit den Kurs nach oben an! Gerade mal vor knapp anderthalb Jahren gegründet, ist bei ihnen schon viel passiert und ihre bereits veröffentlichte Debüt E.P. "Initium" ist erst der Startschuß für das was in den kommenden Monaten noch folgen soll... Und das bisher gehörte macht mehr als neugierig, man schaut gespannt auf ihren weiteren Weg. Manuel ließ schon mal etwas durchblicken, auf das was die Szene da noch erwarten wird...
 
Dark Feather Ausgabe 7

Hallo Manuel, herzlich willkommen beim Dark Feather! Eingehend die Frage, wer und was versteckt sich hinter „Doomsday Diva“?

In erster Linie stehe ich als Frontman und Sänger hinter der Gothic-Electro-Rock Formation „Doomsday Diva“. Jedoch gilt der Begriff auch für die gesamte Band mit dem „Six-String Rider“ Maikel, der Taktgeberin Natalia und dem seelenlosen Gatekeeper.

Doomsday Diva 1

Ihr existiert als Band erst seit Mitte letzten Jahres, dennoch ist bei Euch schon einiges passiert, so auch die Veröffentlichung Eurer Debüt-EP, die den Namen „Initium“ trägt. Ist der Name Programm oder besser gesagt schon der „vorprogrammierte“ Startschuss, auf das was da noch von Euch auf uns zu kommt?
Ganz genau.. der Name der EP ist genauso Programm wie die Texte unserer Songs. Wir wollen groß hinaus und bekommen bereits geile Feedbacks, weshalb wir auch mit großer Zuversicht auf das nächste Jahr blicken.

Eure Musik tendiert irgendwo zwischen Gothic, Rock und Pop, garniert mit elektronischen Elementen. Ist es Euch sehr wichtig, eigenständig und innovativ zu klingen oder lasst Ihr Euch hin und wieder von altbewährtem beeinflussen?
Pop? , … was ist das? Spass bei Seite, … wir verbraten gerne Goth-, Rock- und Elektroelemente zu einem gewaltigen Sound. Das klassische Songwriting hilft uns, die bei diesem Mix entstehenden Energien zu lenken. Beeinflussungen passieren hierbei ganz automatisch und sind, denk ich auch überhaupt nicht schlimm. Wenn man Doomsday Diva hört, soll man aber in erster Linie vom gewaltigen Sound erschlagen werden. Ob dieser innovativ oder altbewährt klingt, lass ich gerne die Leute selbst entscheiden. Nimmt man z.B. den Song God & Evil kann man nicht leugnen dass der Einfluss von Rammstein erkennbar ist, wer aber die Hookline des Songs hört, wird diese Ansicht dann ganz schnell wieder revidieren. Wir persönlich beschreiben unsere Musik mit drei Worten: Dark Dance Rock

Ihr seid noch eine recht junge Band, soweit ich weiß hat zumindest ein Teil von Euch aber auch schon etwas Musikerfahrungen im Vorfeld gesammelt. Wie lange widmet Ihr Euch schon aktiv der Musik?

Also ich persönlich habe mein ganzes Leben schon mit Musik zu tun. Ob es in jungen Jahren Geigenunterricht war oder später Gitarre. Es startete bei mir auf instrumentaler Ebene bis dann außerhalb des Schulchors irgendwann erste Gesangserfahrungen in diversen Bands und Musikprojekten dazu kamen.
Maikel und Natalia spielen auch bereits seit vielen Jahren. Teilweise auch in verschiedenen Bands und haben schon Vieles in irgendwelchen dreckigen Absteigen, die sich Club nannten, erlebt.
Der Gatekeeper hat, glaube ich, alle musikalischen Epochen miterlebt. Wenn du seine antiken Instrumente siehst, weißt Du wovon ich rede.

Manuel, du bist auch als Model unterwegs. Lässt sich denn beides, die Musik- und Modeszene zeitlich gut vereinbaren?

Ja absolut. Man muss natürlich seine Prioritäten setzen und die liegen ganz klar bei der Musik, jedoch bringt das Modeln auch der Liveshow viele Pluspunkte, da Ausstrahlung usw. ja beim Modeln Voraussetzung sind und auf der Bühne natürlich genauso klasse wirken. Im Januar beispielsweise, laufe ich im Rahmen der Subculture Society für ein Szene-Modelabel mit und haue anschliessend mit der Band, den Gästen unsere Musik um die Ohren. Musik und Mode, das ist eine perfekte Ergänzung.

Doomsday Diva 2

Soweit mir bekannt, legt Ihr Euer Hauptaugenmerk auf die Livepräsentierung und Performance Eurer  zukünftigen Shows. Klingt interessant, was wird dem Besucher denn bei Eurer Show erwarten?

Was er genau erwarten kann, können und wollen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht verraten, aber es wird auf jeden Fall mehr Show und Highlights als bei einer 0-8-15 Rockband geben. Tänzerinnen, Feuer, Licht, Schatten aber auch Erotik, Sünde und Dekadenz werden auf jeden Fall dazu gehören!

Was steht demnächst bei Euch in großer Planung, wie soll Euer weiterer Weg verlaufen?

Nun, wir fangen langsam an neue Songs für die erste LP zu stricken. Ich habe schon viele Ideen für Sachen die umgesetzt werden wollen. Des Weiteren konzentrieren wir uns aber auch auf die Liveshows für das Jahr 2010. Wir haben Anfragen von diversen Veranstaltern, so dass man mit „Doomsday Diva“ in einschlägigen Clubs aber auch Festivals rechnen kann. Auf jeden Fall geben wir Euch sofort bescheid, wenn die Termine definitiv feststehen.
Was unseren Weg anbetrifft. Diesen haben wir auf der EP, mit dem  Song „Roll To Hell“ angekündigt, … und auf diesem rollen wir bereits!

Zum Abschluss die 3 Standardfragen vom Dark Feather: Wie seht Ihr die Entwicklung für Bands speziell in Subkulturen wie der Gothic- und Metal-Szene?

Speziell die Gothic-Szene entwickelt sich langsam zu einem Monster, welches musikalisch, modisch und visuell alles dagewesene übertrifft. Ob Elektro, Rock, Industrial, Metal, Folk, Barock oder Synthie Pop, du kannst als Band mit soviel kreativen Austausch rechnen, dass du fünf Leben bräuchtest, um dies alles musikalisch zu verarbeiten.
Gefühlt, brodelt es bereits unter der Oberfläche. Die Gothic-Szene steht, gewollt oder nicht, kurz vor dem Sprung auf die nächste Ebene. Viele gute Bands, die teilweise sehr lange existieren, haben mittlerweile einen Bekanntheitsgrad, welcher weit über die Szene-Grenzen hinausgeht.  Diese Entwicklung lockt langsam Leute an, die die Szene mit irgendwelchen, aus dem Hut gezauberten, Plastik-Acts zuschütten möchten. Und wenn irgendwelche „Kalten Blümchen“, mit einem Major-Schwanz im Arsch, versuchen einen Szenehit an zehnjährige zu verbraten, kann man nur hoffen, dass es den wirklich guten/innovativen Bands nicht zum Verhängnis wird. Der Schwarzen-Szene und deren Bands jedoch, stehen glaube ich turbulente und interessante Zeiten bevor.

Doomsday Diva 3

Welche Vor- oder Nachteile seht Ihr in großen Webcommunities wie z.B. MySpace?

Nachteile kann ich keine erkennen, da es ja jedem Künstler selbst überlassen ist ob er daran teilnimmt oder nicht. Und Vorteile gibt es viele wie z.B. dass man leicht vielen Leuten seine Musik zugänglich machen kann und somit durch die Feedbacks noch besser werden kann!

Was waren bei Euch die bisher positivsten, schrägsten und was die schlechtesten Erfahrungen in der Musikwelt?

Ich glaube das waren unsere Aufnahmen im Studio an sich, da es teilweise Momente gab an denen wir fast verzweifelt sind und wieder andere Tage an denen wir innerhalb von 2 Stunden alle Aufnahmen im Kasten hatten und absolut platt von unserem eigenen Sound waren. *lacht* Die ersten Proben gehören natürlich auch dazu, besonders weil wir anfangs nicht wussten ob wir es schaffen den fetten Sound von der EP live zu übertragen aber auch das ist uns gut gelungen.
Negatives gab es bisher lediglich zu bemerken, dass wir uns während des letzten Jahres auch von einigen Leuten die am Projekt mitgewirkt hatten trennen mussten, da einfach nicht das von uns erwartete Engagement vorhanden war. Teilweise haben sich dabei Freundschaften entwickelt, die dann wieder zerbrachen.

Ich bedanke mich für dieses Interview, die letzten Worte gehören dem Künstler!

Ja, .. ich hoffe einfach, dass ihr alle mal in unsere Musik rein hört. Und nächstes Jahr zu den ersten Konzerten kommt! Wir werden euch noch eine Menge Entertainment bieten und es wäre ja schade wenn ihr das verpasst ;)

- DOOMSDAY DIVA -

 

visit: www.myspace.com/doomsdaydiva

 

 

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