Hate Embraced

Mit den Niedersachsen von HATE EMBRACED erwartet uns hier eine Combo die ein enormes Tempo in ihrer gerade mal zweijährigen Bandgeschichte hingelegt hat! Gekonnt verbinden sie klassischen Death Metal mit unterschiedlichen Stilen des härteren Genre. "Melodic Assfuck", wie das Quartett dann auch treffend ihre Musik selbst beschreiben. Drummer floW und Bassist Wattkes gaben uns nähere Auskunft über die noch junge, aber doch bereits bewegte History von Hate Embraced... und wenn sie in diesem Tempo und jener Qualität weitermachen, kommt da wohl noch einiges aus uns zu!
 
Dark Feather Ausgabe 7

Hallo Hate Embraced, herzlich willkommen beim Dark Feather! Stellt Euch doch bitte zu Beginn einmal kurz vor, wer und was  sind Hate Embraced?

Hate Embraced sind Christoph an der Gitarre, André am Mikrofon, floW am Schlagzeug und Wattkes am Bass. Und zum Thema „was“ würde ich mal sagen wir sind eine Metalband ;-)

 

Hate Embraced 1

Die Band in der Ursprungsbesetzung hat sich im Herbst 2007 gegründet und bereits Ende des selbigen Jahres erste Studioaufnahmen gemacht. Das ging fix, waren da schon musikalische „Altlasten“, sprich Ideen aus der Vergangenheit  vorhanden?

Ja, das ging wirklich sehr fix. Kim und Bernhard waren zu der Zeit ja noch bei uns und die beiden spielen schon sehr lange in der Thrash Metal Band „Burning Alive“ zusammen. Christoph hat auch schon in einigen Bands gespielt und daher hatten diese drei sicherlich schon Ideen, wie das ganze zu laufen hat. Für André und floW war alles komplettes Neuland.  

 

Und bereits ein gutes halbes Jahr später habt Ihr Eure CD „Escalated“ aufgenommen und unter das Volk gebracht. Wie waren denn die Reaktionen bisher hierauf?

Da wir alle arm sind haben wir die CD in einer sehr geringen Stückzahl produziert. 100 Exemplare waren es. Wir sind fast alle recht gut losgeworden, haben aber auch einige verschenkt. Die Reaktionen waren jedoch durchweg gut.

 

Was mir sehr positiv in Eurer Musik auffällt: sie beinhaltet einerseits soliden Old-School-Death-Metal, verbindet andererseits sehr verschiedene Elemente aus Genre’s die über den Tellerrand hinausschauen. Alles in allem ein schöner musikalischer Asskick, der nie langweilig wird. Was sind denn Eure Vorbilder, wo liegen Eure individuellen Einflüsse?

Wattkes: Das stimmt, unsere Musik enthält Einflüsse aus verschiedenen Bereichen! Ich denke es liegt daran, dass wir alle ein wenig andere Musik hören. Flow zum Beispiel ist aufgewachsen im Death Metal und läuft gerne mal im Venom-Shirt rum. Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich modernen Death Metal und auch Hardcore sehr liebe.

 

Live seid Ihr von Beginn an auch alles andere als inaktiv, wenn man sich Eure Gig-History so anschaut. Welchen Stellenwert hat für Euch der Live-Sektor und wie schwer oder leicht fällt es Euch an Gigs ranzukommen, angesichts der Tatsache, das er für Undergroundbands ja leider immer schwieriger wird, Auftrittsmöglichkeiten zu ergattern?

Live spielen ist für uns alle einfach das Größte. Wir lieben es durch die Weltgeschichte zu reisen, Musik zu machen, neue Leute kennen zulernen und mit diesen dann feucht – fröhlich zu feiern =)
Viele Auftritte wurden uns als Gegengig angeboten, da wir selber in 2 Jugendzentren Konzerte organisieren. Teilweise werden wir auch einfach von Bookern, oder Jugendzentren angeschrieben, ob wir nicht Lust haben zu spielen. Die meisten Shows waren aber wohl das Produkt von harter Schreibarbeit.

Was plant Ihr für die Zukunft, gibt es eventuell auch Labelkontakte oder geht Ihr da eher andere musikalische Wege?

Einen richtigen Plan haben wir nicht! Wir versuchen neben Studium etc. einfach Musik zu   machen und rumzukommen. Um Labelkontakte kümmern wir uns zur Zeit gar nicht.

Zum Abschluss die 3 Standardfragen vom Dark Feather: Wie seht Ihr die Entwicklung für Bands speziell in Subkulturen wie der Metal- und artverwandten Szene(n)?

Wattkes: In den letzten Jahren sind wirklich viele Bands aus den Boden gewachsen die ich richtig richtig gut finde! Leider ist es als eher unbekannte Band wirklich sehr schwer groß zu werden, da es so viele davon gibt… man muss einfach Glück haben denk ich!

Hate Embraced Live

Welche Vor- und/oder Nachteile seht Ihr in großen Webcommunities wie z.B. myspace?

Wattkes: Ich finde Webcommunities klasse! Sie ermöglichen Bands, sich schneller bekannt zu machen und Leuten ihre Musik nahe zu bringen. Jedoch kann man auch schnell abgestempelt werden. Wenn jemandem zum Beispiel der erste Höreindruck der Band nicht gefällt, wird er sie in Zukunft auch nicht mehr beachten ohne einmal richtig hingehört zu haben. Dafür ist die Auswahl einfach zu groß..

 

Was waren bei Euch die bisher positivsten, schrägsten und was die schlechtesten Erfahrungen in der Musikwelt?

Wattkes: Die schrägste Erfahrung war für mich auf jeden Fall das „Nachtwache Festival“ auf dem wir kürzlich gespielt haben! Ich dachte zu erst ich wäre auf der Hochzeit von Marilyn Manson.. Aber es war sehr geil, viele nette Leute! Positive Erfahrungen sind immer die Feedbacks auf Konzerten und die Leute die man kennen lernt.

FloW: Mein positivstes und gleichzeitig auch schrägstes Erlebnis war, als wir in Werl bei Hamm spielten. Unsere Kumpels von „Ashes to Ember“ kamen zum Gig um mit uns zu trinken und sich die Show anzugucken. Als wir dann fertig waren schnappten sich die Ashes to Ember Gitarristen unsere Gitarren, ihr Drummer nahm Platz und Unser Sänger und Gitarrist schnappen sich jeweils ein Mic. Dann haben die 5 eine halbstündige Freestyle – Show zum Besten gegeben. Das war einfach nur GEIL ! =)
Meine negativsten Erfahrungen machte ich mit sogenannten „Kollegen“. Man trifft einfach immer wieder Leute, die mit dem Gefühl auf der Bühne zu stehen nicht klarkommen und tierisch arrogant werden.

 

Ich bedanke mich für dieses Interview, die letzten Worte gehören dem Künstler! :

Danke an den Dark Feather !
Und natürlich auch an alle, die sich die Zeit genommen haben unser Interview zu lesen. Lasst euch mal auf unser Myspace Seite blicken =)

 

visit: www.myspace.com/hateembraced

 

 

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