Bei so einem furiosen Start ist es sicherlich nicht immer einfach den Boden unter den Füssen zu verlieren, wo soll Euch die Musikwelt nach Euren Wünschen noch hinbringen?
Was soll man große Töne schwingen? Klar, es soll weiterhin voran gehen, und wenn alles so läuft, wie wir planen, werden wir und die Fans am Ende des Jahres wieder glücklich und zufrieden sein. Das ist unter anderem ein Ziel. Der Markt ist zu getrübt und zu schnelllebig, um eine relativ feste Prognose abzugeben. Man wird sehen, wie es sich entwickelt. Sicherlich möchten wir, dass noch mehr Leute aus allen Bereichen der Musikwelt auf uns aufmerksam werden, und uns unterstützen. Support ist immer gut und hilfreich, egal in welchem Bereich. Wichtig ist, seinen Weg zu finden und diesen so gut wie möglich zu verfolgen.
Zum Abschluss die 3 Standardfragen vom Dark Feather: Wie seht Ihr die Entwicklung für Bands speziell in Subkulturen wie der Metal-, Gothic- und artverwandten Szene(n)?
Wir merken anhand der gut besuchten Konzerte und Festivals, dass gerade in diesem Bereich der Metal-, Gothic- und Elektroszene eine gute Entwicklung stattfindet. Wenn dieser Trend anhält bzw. wächst, geben wir dieser Szene eine gute Chance. Nicht nur die Fans, sondern auch die unterschiedlichen Bands würden davon profitieren.
Welche Vor- und/oder Nachteile seht Ihr in großen Webcommunities wie z.B. myspace?
Ein klarer Vorteil ist, dass zum Beispiel myspace die Möglichkeit bietet, sich weltweit mit Leuten aus der Musikwelt zu verbinden und auszutauschen. Netzwerke können erstellt werden und dadurch ergeben sich manchmal Möglichkeiten, die so in der Welt außerhalb von myspace und co. nicht so leicht erreichbar wären.
Ein Nachteil ist sicherlich, dass diese Webcommunities für viele eine Welt suggeriert, die in Wirklichkeit gar nicht existiert. Viele flüchten sich in diese Welt, weil sie glauben, dass dort das wahre Leben boomt, und alles Spannende nur in der Cyberwelt geschieht. „Neue“ Freunde werden gemacht, aber wahrscheinlich bekommt man den „neuen“ Freund in der realen Welt nie zu sehen. Mit dem Umgang dieser Webcommunities sollte man von daher vorsichtig sein und nicht immer alles blindäugig glauben, was drin steht. Seht euch die Bands Live an und trefft die Leute in der realen Welt!
Was waren bei Euch die bisher positivsten, schrägsten und was die schlechtesten Erfahrungen in der Musikwelt?
Wir haben mal über eine HiFi Anlage eines Clubs ein Konzert gegeben bzw. geben müssen. Das war schon ziemlich schräg :-)! Auch hatte dieser Club keine Bühne, und wir haben mitten im Raum gespielt, neben Tischen und Bänken. Das war wohl so ziemlich das abgefahrenste Ding, was wir erlebt haben. Ansonsten, läuft alles ziemlich schnucke momentan.
Ich bedanke mich für dieses Interview, die letzten Worte gehören dem Künstler! :
Leute, wenn ihr nicht zu uns kommt, dann kommen wir zu euch! Wir kriegen euch – mit Stahlmann! |