Dr. Geek and the Freakshow

Feinsten Horrorpunk zelebrieren das Saarländer Trio von Dr. GEEK AND THE FREAKSHOW. Vor wenigen Wochen haben sie ihre Debüt-EP „Miss Graveyard“ fertiggestellt und auf die Meute losgelassen. Gerade mal vor zwei Jahren gegründet sind sie wohl eine der wenigen Bands, die von sich behaupten können gleich mit dem allerersten Gig einen Contest zu gewinnen! Da kommt wohl noch einiges auf uns zu!...

 
Dark Feather Ausgabe 9

Hallo Dr. Geek und ein hallo zu Deiner Freakshow! Das Dark Feather bittet um eine kurze Bandvorstellung!

Hallo, DarkFeather! Schön, hier zu sein! Eine kurze Bandvorstellung? Nun, wir sind Dr.Geek and the Freakshow aus dem Saarland. Die Band besteht aus dem Bassisten Zombiehl, dem Schlagzeugungetüm Frankensteiner und selbstredend dem Doktor höchstpersönlich an Gitarre und Gesang.

Ihr habt kürzlich Eure "Miss Graveyard" EP fertiggestellt, Glückwunsch hierzu! Was erwartet den Fan auf jenem Release?

Vielen Dank! Den geneigten Zuhörer erwartet die Essenz aus etwa einem Jahr intensivem Songwriting, unserer Vorstellung von dem, was an Horrorpunk Spaß macht und natürlich der üblichen Menge Schweiß, Blut und Tränen!

Eure Musik streift. wie Euer Bandname bereits anmuten lässt durch die Gefilde des Horrorpunks, von wem und was seht Ihr Euch primär beeinflusst?

Um direkt mal ein Klischee zu zerstören: NICHT primär von den Misfits! ;) Sicher sind sie die Urväter dessen, was heute als Horrorpunk bezeichnet wird, allerdings haben mittlerweile viele grandiose Bands die Grundidee aufgenommen und weiterentwickelt, sind ihren Wurzeln aber stets treu geblieben.
Musikalisch beeinflusst sind wir klar von Bands wie Blitzkid,  The Other oder The Crimson Ghosts.
Des Weiteren spielen ganz klar Horrorfilme eine sehr große Rolle. Wir alle sind Fans klassischer Horrorfilme der guten alten Schwarzweißära aber auch moderner Klassiker wie Hellraiser, Nightmare on Elm Street und speziell des Zombiegenres. 

 

Dr. Geek and the Freakshow 1

Seit wann gibt es Dr. Geek and the Freakshow eigentlich schon?

Dr. Geek and the Freakshow is putting back the FUN in FUNERAL since 2008 ;)

Habt Ihr schon Pläne, wie Ihr "Miss Graveyard" EP vertreiben werdet?

Zum einen hoffen wir, viele Konzerte zu spielen, bei denen wir die EP natürlich dabei haben werden. Außerdem wird man sie natürlich auch über unsere MySpace Seite (www.myspace.com/drgeekandthefreakshow) bestellen können.
Es laufen auch noch Gespräche mit Onlinevertrieben und natürlich haben wir für Labelanfragen immer ein offenes Ohr *räusper*

Wie setzt Ihr Euren energiegeladenen Horrorpunk eigentlich live um, wie muss man sich eine Dr. Geek and the Freak“show“ vorstellen?

Eine Freakshow ist Punk! Schnell und laut. Außerdem geben wir keine Ruhe, bis die Leute vor der Bühne mitsingen und ausgelassen tanzen!

Was sind Eure nächsten Pläne?

Zunächst mal wollen wir natürlich die EP unters Volk bringen und mit vielen anderen Bands live spielen. Gegen Ende des Jahres werden wir wieder daran gehen, neue Songs zu schreiben und möglichst bald einen Nachfolger zu liefern. Außerdem halt noch die üblichen Dinge wie Label finden, Spaß haben und natürlich die Weltherrschaft an uns zu reissen.

Dr. Geek and the Freakshow 2

Zum Abschluss die 3 Standardfragen vom Dark Feather:Wie seht Ihr die Entwicklung für Bands speziell in Subkulturen wie der Horrorpunk und ihr verwandten Szene(n)?

Horrorpunk ist ja noch eine ziemlich junge Szene, in der es viel Potential für gute und aufstrebende Bands gibt. Gerade für diese Art von Musik wird es in den nächsten Jahren sehr spannend werden, da viele verdammt gute Bands im Underground lauern und nur darauf warten, entdeckt zu werden. Da geht noch Einiges ;)

Welche Vor- und/oder Nachteile seht Ihr in großen Webcommunities wie z.B. myspace?

Auch, wenn es sich wie eine ewig wiederholende Litanei anhört, so bieten Portale wie MySpace unbekannten Bands eine wunderbare Plattform, ein breiteres Publikum zu finden. Mit der steigenden Anzahl wird es aber gleichsam schwerer, die Perlen von der Scheiße zu trennen. Gute Bands, die viel Zeit und Geld in Aufnahmen und Artwork investieren, sehen sich mit 0815-Projekten in Konkurrenz, die sich ein paar Bildchen zusammenklauen und mittelmäßige Proberaummitschnitte hoch laden. Dies gilt in so ziemlich allen Musikbereichen und –richtungen.
Trotzdem überwiegen die Vorteile klar die Nachteile, speziell was die Kontaktaufnahme und –pflege der Bands untereinander angeht. Es ist schön zu sehen, wie viele Bands sehr kooperativ sind, wenn es darum geht, gemeinsam Konzerte auszurichten und sich gegenseitig zu unterstützen.

Was waren bei Euch die bisher positivsten, schrägsten und was die schlechtesten Erfahrungen in der Musikwelt?

Die für uns wohl positivsten Erfahrungen bisher waren wohl zwei. Zum einen war unser erster Gig eine Bandcontest, denn wir überraschender Weise gewannen, was uns den Studioaufenthalt erst ermöglichte. Zum zweiten ist es die Unterstützung, die uns von Freunden und Fans entgegenkommt. Immer wieder ist es schön zu sehen, was andere für uns tun, nur, um uns zu helfen.

Die schlechtesten Erfahrungen sind wohl die, wenn sich andere Bands völlig unkollegial zeigen oder Veranstalter nur halbherzig bei der Sache sind – leider sitzt in dieser Hälfte meistens die Brieftasche.
Glücklicherweise kommen solche Dinge aber nicht allzu häufig vor.

Ich bedanke mich für dieses Interview, die letzten Worte gehören dem Künstler! :

Wir bedanken uns für das Interesse und die Plattform, die DarkFeather dem Underground bietet.
Und denkt immer daran: Everyday is Halloween!

visit: www.myspace.com/drgeekandthefreakshow

 

 

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