Ein herzliches Hallo und willkommen beim Dark Feather! Stellt Euch doch zu Beginn bitte einmal kurz vor, wer und was verbergen sich hinter Illuminata?
Illuminata besteht derzeit aus Katarzyna Nieniewska (Vocals, German Flute) und Lisa Tomantschger (Vocals), Lukas Knöbl (Guitars), Dave Slut (Drums), Chris Vide (Bass) und Sabrina Supan (Guest-Keybords). Illuminata ist ein Projekt, das 2006 von Lukas und Dave gegründet wurde. Bisherige Releases waren „Lachrymal EP“ (2007), „From The Chalice Of Dreams“ (2008) und „A Frame Of Beauty EP“ (2009).
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| Ihr seid wirklich fleißig mit euren Veröffentlichungen im Rennen. In den vergangenen drei Jahren habt Ihr stets neues Material released und für dieses Jahr ist ein weiteres Output angekündigt. Wie wichtig ist aus Eurer Sicht dieses von Anfang an „am Ball bleiben“ und damit eine verbundene stets wiederkehrende Präsenz ?
Also einerseits erachten wir es natürlich als sehr wichtig am Ball zu bleiben und uns ständig zu entwickeln. Sehr wenige Bands können es sich heutzutage leisten mal für ein paar Jahre nichts zu veröffentlichen. Andererseits arbeiten wir persönlich überhaupt nicht mit der fixen Vorstellung jedes Jahr etwas veröffentlichen zu müssen, weil die Leute uns sonst vergessen könnten. Bis jetzt war diese Kontinuität einfach ein Resultat unserer Kreativität und dem Versuch uns immer wieder selbst zu übertreffen. Wir hatten eben jedes Jahr sehr viele Ideen und den Willen sie umzusetzen.
Wann kann man denn mit Eurem Nachfolger zur „A Frame of Beauty EP (2009)“ rechnen und ist eine EP oder ein Full Length Album in Planung?
Ein neuer Release ist für Ende 2010 bzw. spätestens Anfang 2011 geplant. Wir haben gerade einen neuen Long-Player namens „A World So Cold“ in Arbeit. Die Aufnahmen laufen, die Drums sind fertig und Bass, Keyboard und Rythm-Guitars sind großteils auch schon im Kasten. Wir können derweil so viel verraten, dass das Album aus insgesamt dreizehn Liedern bestehen wird und natürlich alle Vorgänger in allen Bereichen übertreffen wird ;)
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Eure Musik pegelt sich irgendwo im Melodic- und Gothic-Metal ein, aber auch ruhigere Stücke füllen Euer Repertoire. Wo liegen denn eigentlich Eure musikalischen Haupteinflüsse, wer und was waren/sind eure Vorbilder?
Wir lassen uns eigentlich nicht gern in irgendwelche Schubladen stecken, aber aufgrund des exzessiven Gebrauchs von orchestralen Elementen würden wir uns am ehesten ins Symphonic Metal Genre einordnen. Wir hören teilweise völlig unterschiedliche Musik, aber generell haben klassische Komponisten wie Wagner, sowie auch moderne Komponisten wie Hans Zimmer das Konzept Illuminata sehr geprägt. Wir versuchen immer über unsere Grenzen zu gehen, was zu vielen progressiven und in der Form noch nie gehörten Elementen führt.
Drei Damen und drei Herren, ist denn sozusagen genau wie in Eurer Musik auch in der Bandkonstellation alles in der „Balance“ :-) Wer zeichnet sich denn für was bei Euch verantwortlich?
Die Kompositionen stammten bis jetzt immer von Dave oder Luki, der auch fürs Arrangement und die Orchestration zuständig ist. Prinzipiell hat dann jeder Musiker die Freiheit seinen Part zu gestalten. Die Texte sind hauptsächlich von Christoph und Luki während die Vocal-Lines von den Sängerinnen kreiert werden. Grundsätzlich ist es so, wer was Gutes einzubringen hat, wird bestimmt nicht davon abgehalten. |
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Ihr seid dieses Jahr auf dem Metalcamp zu sehen, Glückwunsch zur Nominierung! Definitiv Euer Highlight in Eurer Bandgeschichte BIS HIERHER? Und kam es für Euch überraschend oder habt Ihr damit geliebäugelt?
Metalcamp ist definitiv unser größter Erfolg bis jetzt. Natürlich haben wir immer gehofft das zu schaffen und auch dazu aufgerufen für uns zu stimmen, aber als dann das Bestätigungsmail kam, wäre es fast im Papierkorb gelandet, weil wir es zuerst für einen blöden Scherz hielten. Mittlerweile können wir‘s alle glauben und eine tolle Show fürs Metalcamp 2010 versprechen J
Was soll die Zukunft für Illuminata noch bereithalten?
So die üblichen Sachen, Grammys, Millionenverträge, ausverkaufte Stadien, Villen, Autos und Groupies ohne Ende… Im Ernst, wir planen eigentlich nie sehr weit in die Zukunft. Natürlich wünschen wir uns alle, dass wir eines Tages von unserer Musik leben können, aber das wird sich alles zeigen. Im Moment wollen wir ein tolles neues Album produzieren und so viel wie möglich auf der Bühne performen und Spaß daran haben.
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Zum Abschluss die 3 Standardfragen vom Dark Feather:Wie seht Ihr die Entwicklung für Bands speziell in Subkulturen wie der Gothic- und Metal-Szene?
Im Prinzip ist die Metal-Szene von den Ausmaßen her ja kaum noch Subkultur, aber trotzdem hat sich der Flair von Underground gehalten und ist noch immer essentiell für die Musik. Was uns vor allem im Female-Fronted/Gothic und auch im Symphonic Bereich auffällt ist, dass jetzt nachdem sich einige Genre-Giganten etabliert haben, exzessiv verglichen wird im Sinne von „Das klingt wie…“ oder „Das ist besser/schlechter als…“. Wir versuchen das zu umgehen und in dem Bereich etwas Neues zu machen, das in dieser Form noch nicht da war.
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Welche Vor- und/oder Nachteile seht Ihr in großen Webcommunities wie z.B. myspace?
Für eine junge Band ist es heutzutage fast ein Muss so präsent wie möglich zu sein und weil eben Seiten wie Myspace und Facebook eine wahnsinnig großen Zulauf haben, sind sie ein perfektes Mittel um Leute zu erreichen und Kontakte zu knüpfen. Gerade MySpace gibt schnell einen guten Überblick über eine Band, da sowohl Musik als auch Bandfotos und ein kurzer Infotext mit einem Klick zugänglich sind.
Was waren bei Euch die bisher positivsten, schrägsten und was die schlechtesten Erfahrungen in der Musikwelt?
Weil wir uns normalerweise sofort mit anderen Bands zusammensetzten und ein Bierchen trinken hatten wir eigentlich bis jetzt ausschließlich positive Erfahrungen :) beer unites! Natürlich hatten wir schon bei Auftritten mit der einen oder anderen Diva zu tun, mit Leuten die sich nach einem Zeitungsartikel über sie für die Offenbarung an die Musikwelt hielten, aber das gehört wohl dazu.
Im Bereich Anekdoten können wir mit zwei ausgewählten Geschichten dienen. Während eines Konzerts in Innsbruck riss Luki zweimal dieselbe Gitarrensaite (bei einem Floyd-Rose System leicht unangenehm) und die Band musste etliche Lieder ohne ihn spielen. Am Ende überreichten ihm Leute aus dem Publikum 53 Cent, aus der gerade gegründeten Stiftung „Kauft dem Gitarristen eine neue Gitarre“ J
Nach einem Konzert in Graz verbeugte sich Christoph mit voller Wucht aufs Mikrofon. Der Schlag wurde vom noch eingeschalteten Mikro durchs ganze Lokal geschickt und löste etliche Lachkrämpfe aus (inklusive bei ihm selbst). Der Abdruck war noch einige Minuten zu sehen, weswegen er jetzt immer zweimal schaut wo er steht J
Ich bedanke mich für dieses Interview, die letzten Worte gehören dem Künstler! :
Stay Metal!!!
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visit: www.myspace.com/illuminataband
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