Intoxicum

Gegründet Ende 2006 brachte INTOXICUM recht schnell ein Demo heraus. Mittlerweile steht jetzt das erste Album „Parasites“ vor der Tür, welches einen interessanten Mix aus Death-, Thrash-, und Black-Metal verbindet. Über jenes und Ihrer bisherigen Geschichte gab uns das musikalische Quartett im Folgendem Auskunft…

 
Dark Feather Ausgabe 9

CD Symbol

Hallo Intoxicum, willkommen beim Dark Feather! Stellt Euch doch zu Beginn bitte einmal kurz vor, wer bedient bei Euch was?

Intoxicum wurden Ende 2006 gegründet, Anfang 2007 erschien dann schon das erste Demo namens „Back For Hunting You“. Seitdem haben wir an neuem Material gearbeitet und so viele Gigs wie möglich mitgenommen. Nach einem Besetzungswechsel Im Dezember 2009 ist Pete alleiniger Sänger und bedient auch den Bass. Deathan und unser Neuzugang Dschaddsch kümmern sich um die Klampfen und Benner um das Schlagwerk.

Intoxicum

 

Aktuell seid Ihr gerade im Studio um Euer neues Album fertig zu stellen. Sind die Arbeiten an der Produktion soweit abgeschlossen und wann und in welcher Form wollt Ihr die neuen Sachen veröffentlichen?

Wir haben uns nach langem Überlegen dazu entschlossen, im Proberaum aufzunehmen um in keiner Weise irgendeinen Zeitdruck ausgesetz zu sein. Die Aufnahmen stehen kurz vorm Abschluss, es fehlen lediglich ein paar Gesangsspuren. Danach geben wir das zur Nachbearbeitung in ein Studio.
Wir hatten die Songs schon mal komplett aufgenommen, allerdings waren wir mit dem Ergebnis nicht zufrieden und so haben wir uns nach langem Hin und Her entschlossen, nochmal von vorn zu beginnen und uns professionelle Unterstützung für Mikrofonierung und Technik zu holen. Die haben wir dann auch von einem netten Menschen namens Tino Bensing bekommen. Er wird auch den Mix der Platte übernehmen und ist uns jetzt schon eine große Hilfe gewesen, bevor die Nachbearbeitung überhaupt begonnen hat. Die Scheiblette wird „Parasites“ heißen und wird als CD mit voraussichtlich 8-seitigem Booklet im Eigenvertrieb veröffentlicht. Wir werden das Werk auf Auftritten und aller Voraussicht nach auch über unsere Myspace-Seite feilbieten.

Wird es eine E.P. oder ein Full-Length Album?

Es wird voraussichtlich ein Full-Length Album. Es werden auf jeden Fall 8 Songs darauf zu finden sein. Wie lang die nun insgesamt sind, müssen wir erstmal mithilfe einer komplexen Software ermitteln.

Was erwartet dem Fan und Leser denn in musikalischer und lyrischer Hinsicht auf dem Output?

Hauptsächlich üben sich die Texte in Sozialkritik, was sich auch im Titel des neuen Werks widerspiegelt. Musikalisch sind wir beim gewohnten Death Metal geblieben, in dem sich wieder ein guter Teil Thrash Metal und ein bisschen Black Metal finden. Diese Elemente verschmelzen bei uns  zunehmend miteinander. Wir haben ja seit dem Demo viele neue Erfahrungen sammeln können. Auch die Gitarrenstimmen wurden wesentlich detallierter ausgearbeitet und aufeinander abgestimmt. Dazu gibt es natürlich noch jede Menge hässlicher Gesichter im Booklet.

Bisher existiert nach meinem Kenntnisstand ein Demo von Euch aus Eurem Gründungsjahr 2006 namens „Back For Hunting You“. Ist dies nun sozusagen die offizielle Debüt-Scheibe?

Öhm, gute Frage, wir schätzen mal schon. Wie man es nun letztendlich nennt, ist ja eigentlich Nebensache. Zumindest ist es das erste Album (haben wir ja vorhin als solches definiert). Fakt ist, dass wir bedeutend mehr Aufwand betrieben haben als noch zu Demozeiten und auch die Spielzeit länger ist.  Nach den ersten Gehversuchen auf 'Back For Hunting You' weht hier nun ein ganz anderer Wind.

Eure Musik reiht sich ganz klar im Death- und Thrash Genre ein. Was für Einflüsse inspirieren Euch generell beim Songwriting?

Generell ist der Musikgeschmack der einzelnen Bandmitglieder sowohl innerhalb als auch außerhalb des Metal-Genres ziemlich unterschiedlich. Jeder hat seine persönlichen Vorlieben/Abneigungen und lässt sich davon unbewusst beeinflussen. Da beim Songwriting alle gleichberechtigt sind, fließen diese Vorlieben sicherlich mit in unsere Musik ein.  Wir rennen aber nicht einem bestimmten Stil oder einer bestimmten Band hinterher, die wir zu imitieren versuchen. Um es kurz zu machen: Was uns gefällt, wird gespielt. Das Ergebnis ist besagte Mischung aus Death/Thrash/Black Metal. Um die Klischees zu erfüllen, inspiriert uns natürlich auch das eine oder andere Bier.

Und was sind Eure weiteren Pläne nun nach Abschluss der Produktion, was steht weiter auf der Wunschliste?

Wir werden im Rahmen dieser Veröffentlichung versuchen, soviel wie möglich Live-Präsenz zu zeigen, um noch mehr Menschen mit unserer Musik zu belästigen. Parallel dazu arbeiten wir natürlich weiter an neuem Material. Es geht also weiter wie bisher, nur wollen wir versuchen, neben Clubgigs auch mal ein paar größere Sachen an Land zu ziehen.

Zum Abschluss die 3 Standardfragen vom Dark Feather: Wie seht Ihr die Entwicklung für Bands speziell in Subkulturen wie der Metal- und artverwandten Szene(n)?

Es ist schwer, nicht in der Masse unterzugehen, weil es kaum neue Einflüsse gibt. Daher treten wir gar nicht erst mit dem Anspruch an, etwas noch nie da gewesenes zu machen, sondern einfach die Musik zu spielen, die wir selbst gern hören. Ansonsten sind wir ja selbst noch nicht so lange als Band aktiv, dass wir wirklich etwas über eventuelle ‚Entwicklungen’ sagen könnten.

Welche Vor- und/oder Nachteile seht Ihr in großen Webcommunities wie z.B. myspace?

Äußerst vorteilhaft ist natürlich die Möglichkeit, ohne großen Aufwand Kontakte zu pflegen und organisatorische Dinge zu klären. Auch das Bands die Möglichkeit bekommen, ohne großen Aufwand einen akzeptablen Webauftritt auf die Beine zu stellen, ist zu begrüßen. Aber auch hier gilt anscheinend das Masse-statt-Klasse-Prinzip, so dass es schwer ist, zwischen all den Bands wirklich gute Sachen zu finden.

Was waren bei Euch die bisher positivsten, schrägsten und was die schlechtesten Erfahrungen in der Musikwelt?

Wir haben mal eine 250km Autofahrt auf uns genommen, um am Abend dann vor einem Publikum zu spielen, das aus 4 zahlenden Leuten bestand. Wir haben das Beste daraus gemacht und mehr oder weniger eine öffentlich Bandprobe abgehalten. Dafür waren das Personal, der Backstagebereich und die Getränkeversorgung vom Feinsten, so dass wir den Abend im Nachhinein nicht als Reinfall angesehen haben. Ansonsten haben auch wir natürlich die Standardgeschichten zu bieten, die von Bandmitgliedern handeln, die schon besoffen waren, als wir am Auftrittsort ankamen. Aber das hat man wohl schon ziemlich oft gelesen/erlebt…

Ich bedanke mich für dieses Interview, die letzten Worte gehören dem Künstler! :

Wir danken unseren Muddis für den verhütungsfreien Verkehr mit unseren Vatis. Und schaut euch unsere Myspace-Seite http://www.myspace.com/intoxicum an. Da findet ihr die neuesten Konzertinfos und auch der Blog wird mehr oder weniger regelmäßig einem Update unterzogen. Und kauft unsere neue CD. Prost.

visit: www.myspace.com/intoxicum

 

 

< zum Inhaltsverzeichnis