
Hallo Peragon, willkommen beim Dark Feather! Für alle, die Euch noch nicht kennen wer und was steckt hinter „Peragon“?
Eine vier Mann Combo. Das war zwar nicht so geplant, aber hat sich so ergeben.
2002 haben sich Vlad und Thomas zum ersten Mal bei einem NewMetalProjekt Namens Zeitmeister gefunden. Mit dem Hinzustoßen von Stephan Ende 2005 hat sich der Stil in Richtung „Neue deutsche Härte“ entwickelt. 2007 kam Til, der den heutigen Sound abrundet, als letzter fester Bestandteil hinzu.
Der Name Zeitmeister hatte sich bei uns nie richtig durchsetzen können, also kramten wir in den hintersten Ecken des WWW und stießen irgendwann auf den Namen Peragon, welcher jedem Bandmitglied auf Anhieb zusagte. Peragon selbst ist ein Sprengstoffgemisch welches Anfang des 20. Jahrhunderts als Minensprengstoff verwendet wurde.
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Mit Eurer Art Industrial Metal gebt Ihr ohne um den heißen Brei zu Reden als Eure Einflüsse Rammstein und Co. an. Erfreulicherweise ist Euer Stil aber alles andere als eine Kopie der Sperrspitze dieses Genre. Wie lange „feilt“ Ihr eigentlich schon an den Euren eigenen Sound und damit auch verbunden die Frage, wie lange „durchgeistert“ Peragon schon die Szene?
2007 gingen die Arbeiten am Debut Album so richtig los. Seit diesem Zeitpunkt waren wir, allerdings erst mal im verschlossenen Kämmerchen, mehr oder weniger in der Szene präsent.
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Und vor zwei Jahren habt Ihr dann Euer Debüt „Es ist Zeit“ veröffentlicht, im Moment seid Ihr unter anderem fleißig am Songwriting (erste Höreindrücke neuen Materials kann man auf unserem aktuellen Sampler vernehmen) - steht da etwa demnächst der Nachfolger zu „Es ist Zeit“ auf dem Plan?
Ja, allerdings sind wir gerade noch dabei, den einen oder andern Song auszuarbeiten. Das wird sich sicher noch bis Ende des Jahres hinziehen. Wir haben uns das Ziel gesteckt, Anfang 2011 das neue Album der Öffentlichkeit zu präsentieren. Bis dahin wird es sicherlich auf den anstehenden Konzerten auch neues um die Ohren geben.
Was einige vielleicht gar nicht wissen, Ihr habt 2008 den Deutschen Rock- und Pop-Preis in der Kategorie „Beste Industrial Band“ gewonnen. War das bisher Euer größter Erfolg und hat das weitere Türen geöffnet?
Es hat sicher unseren Bekanntheitsgrad gesteigert, alleine durch unseren darauffolgenden Auftritt bei Franken TV. Ein Label haben wir allerdings dadurch nicht für uns gewinnen können. Und ja, wenn man es so sehen will, war es bisher unser größter Erfolg.
Wie oben schon erwähnt habt Ihr trotz ganz klarer Vorbilder Euren eigenen Sound und Weg für Euch gefunden. Was inspiriert Euch eigentlich beim Songwriting?
Der Alltag und das aktuelle Weltgeschehen, das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so viele mit unserer Musik identifizieren können. Jeder nimmt in irgendeiner Form daran Teil oder hat schon ähnliches erlebt. |
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Wie und wo kann man Peragon demnächst auf der Bühne erleben?
Jetzt im Mai in Nürnberg, unserer geliebten Heimatstadt. Was wir jetzt schon verraten können ist, dass wir im August in Kiel spielen. Alles andere ist noch nicht in trockenen Tüchern und somit noch nicht spruchreif. Aber für aktuelle Termine gibt es ja eine Homepage und Myspace-Seite im Netz.
Und was steht weiteres demnächst auf Eurem Plan?
Spielen, spielen, spielen (Live natürlich) und das neue Album fertig bekommen. Da steckt noch viel Arbeit drin, bis Dato haben wir noch kein Layout, was bedeutet, dass uns in den nächsten Monaten sicher nicht langweilig wird.
Zum Abschluss die 3 Standardfragen vom Dark Feather: Wie seht Ihr die Entwicklung für Bands speziell in Subkulturen wie der Metal- und artverwandten Szene(n)?
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Schwer zu beantworten. Heutzutage ändern sich Trends von jetzt auf gleich. Was heute In ist, ist morgen eventuell wieder Out. Allerdings haben wir den Eindruck, dass seit längerer Zeit Gitarren und Doublebase-lastige Musik sehr im Aufwärtstrend sind.
Welche Vor- und/oder Nachteile seht Ihr in großen Webcommunities wie z.B. myspace?
Wir finden das die Communities eine riesen Chance sind sich auf dem Markt etablieren zu können. Als solche sollte man sie auch nutzen. Somit sehen wir hierdurch keine Nachteile sondern nur Vorteile.
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Was waren bei Euch die bisher positivsten, schrägsten und was die schlechtesten Erfahrungen in der Musikwelt?
Das positivste war sicherlich unser Erfolg beim deutschen Rock und Poppreis, auch wenn es uns noch nicht großartig vorwärts gebracht hat, haben wir damit doch etwas erreicht, dass nicht jeder schafft.
Die wohl schrägste Erfahrung, definitiv unser erster Gig. Nach ca. 20 Sekunden stellte unser Vlad(Gitarrist) fest, dass sein Topteil keinen Strom mehr hatte. Stephan ist gleich das Herz in die Hose gerutscht, weil dann auch noch Rauch hinter dem Ding aufstieg. Jedenfalls hat sich dann herausgestellt, dass Stephan, kurz vor Beginn, seine schwere Jacke schnell hinter die Box geworfen hat und dabei den Netzstecker zog. Der Rauch entpuppte sich als Nebel aus einer, bis dahin von uns unbemerkten, Nebelmaschine die hinter der Box und dem Topteil versteckt war… Danach konnte eigentlich nix mehr schiefgehen, als wir den 2. Anlauf starteten.
Die schlechteste Erfahrung. Hmm... Bei einem Gig mussten wir, von dem Betreiber der Location aus, die Lautstärke und den Bass runter drehen, weil im selben Bau noch irgendeine Schickimicki-Feier war. Die Leute dort fühlten sich belästigt und der eine Wirt wollte keinen Clinch mit dem anderen. Der Gig war dadurch mehr schlecht als recht. Eigentlich hätten wir uns Kreuzweise am A… lecken lassen und unseren Stiefel durchziehen sollen. Passiert uns definitiv nicht wieder. Das nächste Mal spielen wir lieber gar nicht oder lassen uns rausschmeißen.
Ich bedanke mich für dieses Interview, die letzten Worte gehören dem Künstler! :
Musik gut, alles gut !
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visit: www.peragon.net
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